Wo ist mein Frimenausweis?

Der kleine Computeringenieur hat wieder zugeschlagen. Gestern ging es mir nicht so besonders und darum blieb ich erst mal im Bett. Stefan hingegen ging in meinem Arbeitszimmer wieder auf Expedition und fand die Gürteltasche für meinen Palm. Darin steckt auch mein Firmenausweis, eine Plastikkarte im Kreditkartenformat. Und die war dann natürlich verschwunden.

Aus früheren Episoden weiß ich ja, daß er das gerne in irgendwelche Schlitze am PC schiebt. Nachdem das DVD-ROM-Laufwerk an Nathan aber jetzt mit Schublade ist fiel das erst mal aus dem Kreis der üblichen Verdächtigen, noch dazu weil darin ja gerade eine Teletubbies-DVD lief. Also habe ich erst mal die Floppy-Laufwerke kontrolliert. Nichts. Dann fiel mir aber ein Stcck Papier auf, das unterhalb des DVD-Laufwerkes von Nathan rausschaute. Also Gehäuse aufgeschraubt und ja, da war der Firmenausweis dann zusammen mit anderen Visitenkarten und Plastikkarten die er in der letzten Zeit in diesen ca. 1mm großen Schlitz gesteckt hat.

Herrmann will Online-Durchsuchungen im Alleingang

Heute gab es in der Augsburger Allgemeinen einen Artikel daß Bayerns Innenminister Herrrmann nun in Bayern die Online-Durchsuchungen im Alleingang machen will. Diesen Artikel mußte ich natürlich sofort mit dem folgenden Leserbrief beantworten:

Wenn ich Dinge bei wie “Er kündigte an, jeden Antrag vom Verfassungsschutz persönlich zu genehmigen” zum Frühstück lesen muß, dann dreht sich bei mir fast der Magen um. Das hat zum einen damit zu tun, daß ich als Computerexperte leider nur genau weiß, wen eine Online-Durchsuchung tatsächlich erwischen wird: Die bösen Terroristen werden es jedenfalls nicht sein.

Das Gefühl des Unwohlseins wird aber nicht nur durch diese unsinnige Forderung ausgelöst, sondern vor allem durch die Ankündigung die einzelnen Fälle auch noch persönlich genehmigen zu wollen. Zu Beginn der Diskussionen über Online-Durchsuchungen sprach man gelegentlich noch von “Richtervorbehalt”, mittlerweile will Herrmann das “persönlich genehmigen”. In meiner Schulzeit, die zugegebenerweise schon einige Zeit her ist wurde uns der Grundsatz der Gewaltenteilung im Staat beigebracht. Innenminister Herrrmann zeigt mit seiner Äußerung deutlich, daß er wohl noch nie etwas davon gehört hat.

Alte Babyaufnahmen von Anna als Video

Heute habe ich die alten Video-Bänder entdeckt, die noch Aufnahmen mit Anna als Baby enthalten. Aktuel lese ich gerade das erste Band in den PC ein, knapp eineinhalb Stunden. Nach 45 Minuten hat die AVI-Datei schon 4,4 Gigabyte, d.h. ich werde am Schluß wohl 9 Gigabyte verheizt haben.

Ein interessantes Detail am Rande ist, daß die Zeit zwischen “streamer” am PC und der Kamera auseinanderzulaufen scheint. Die Kamera meldete nach dem Zurückspulen brav “-1:26:49″, also habe ich gedacht: Laß den Streamer mal 1:27:00 einlesen, dann ist der Film drauf. Jetzt zeigt Streamer knapp 50 Minuten an und die Kamera hat immer noch 49 Minuten Restzeit. Eigentlich hätte ich  mit weniger Restzeit in der Kamera gerechnet. Egal, im Schlimmsten Fall schneide ich den Schluß einfach mit Kdenlive hin.

Energiekrise bei den Camcorder-Akkus

Dieses Wochenende habe ich mal versucht, die Camcorder-Akkus zu laden. Da sieht es aber zappenduster aus, von den 3 NiCD-Akkus scheint nur noch einer überhaupt seine Kapazität halbwegs zu erreichen, die beiden anderen sind ratzfatz wieder leer. Und die beiden NiMH-Akkublöcke sind auch nicht viel besser dran. Ich werde aber auf jeden Fall versuchen, ob ich die NiMHs mit ein paar Lade/Entladezyklen wieder reaktivieren kann. Ansonsten muß halt mal ein neuer Akku her. Ist immer noch billiger als eine neue Kamera.

Neue Kommentar-Komponente installiert

So, nach einigem Rumprobieren mit OpenComments und mXcomment bin ich bie Joomlacomment gelandet. I’m sorry für diejenigen die hier schon einen Kommentar geposted haben und evtl. auf Antwort warten, aber mit den bisherigen Lösungen war ich nicht so zufrieden. JoomlaComment scheint das zu tun was ich will ohne mir den Rest der Seite “zu verhauen”. Nach der Installation von mXcomment sah hier plötzlich alles anders aus.

Erstellen eines Budgetplans mit OpenOffice

In den letzten Tagen geisterte mal wieder die Frage nach “wieviel Haushaltsgeld baucht eine vierköpfige Familie” durch die Newsgroup de.etc.haushalt. Da habe ich mal schnell mein Konzept für ein Haushaltsbudge erklärt, welches man mit einer beliebigen Tabellenkalkulation einfach erstellen kann.

Mittlerweile habe ich das ganze mal an einem Beispiel durchgespielt und jede Menge Screenshots von den Zwischenständen gemacht. Daraus ist eine 12-seitige Anleitung entstamden die ich mit OpenOffice geschrieben habe und die hier im Downloadbereich verfügbar ist.

  Budgetplan Anleitung (929,5 KiB, 2.186 hits)

  Budgetbeispiel (27,1 KiB, 788 hits)

‘Q’ dvdauthor 1.0.0.4 (final) erschienen

Gestern kam auf der Homepage von qdvdauthor endlich die Ankündigung, daß die Version 1.0.0 final fertig ist. Als jemand der die letzten Tage intensiv mit den Release-Candidates gespielt hat war das für mich natürlich ein Anlass, sich sofort die finale Version zu holen und damit Experimente zu machen. Darum hier nun ein kleiner Testbericht über meine Erfahrungen (so was in Englisch habe ich auch im Forum zu qdvdauthor hinterlegt).

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Kino Videoschnittsoftware kurz angetestet

Heute habe ich mal einen Blick auf die Videoschnittsoftware Kino gemacht. Die ist eigentlich für DV-Kameras die über Firewire angschlossen werden gedacht, aber sie kann auch normale MPEG-Files importieren.

Das mit dem Import ist aber so eine Sache. Dachte ich bisher, daß die 300 MB für 5 Minuten S-Video viel sind, so hat mich Kino eines besseren belehrt. 48 Sekunden Video im Briefmarkenformat von meinem Motorola-Handy resultieren dann in einer DV-Datei mit 72 MByte Größe. ‘Das haut einen recht um.

Kino zeigt dann das Video links in einer Art “Storyboard” an und man kann sich darin relativ gut hin und her bewegen. Kino implementiert dazu einen Slider der eine art “Jog/Shuttle”-Funktion wie man sie aus der Zeit kennt als Videoschnitt noch mit mehreren Videorecordern passierte.

Ansonsten ist die Bedieoberfläche von Kino eher spartanisch eingerichtet und im Vergleich zu Kdenlive deutlich weniger intuitiv zu bedienen. Übergänge und Effekte kriegt man mit Kdenlive deutlich einfacher hin als mit Kino, obwohl Kino die besseren Tools zur genauen Positionierung auf einen bestimmten Videoframe hat.

Angesichts des gigantischen Speicherbedarfs von DV-Dateien werde ich aber weiterhin meine Videos mit Kdenlive schneiden.

Wechsel zur aktiven DVB-T Zimmerantenne

Nachdem ich die letzten Tage mit der passiven Hama-Zimmerantenne immer wieder “Klötzchen” beim DVB-T hatte, vor allem auf den paar Kanälen die hier nur mit 50 kW statt 100 kW senden habe ich heute dann doch in eine aktive Zimmerantenne investiert. Das Modell der Wahl gab es beim Bauhaus und es ist eine Skymaster-Standantenne die eine Verstärkung von 30 dB hat. Damit funktioniert der DVB-T-Empfang nun spürbar besser und seit neuestem habe ich auch ein EPG auf allen Kanälen.