Der Druckkopf lebt wieder

So, ein paar Tage sind vergangen seitdem der gelbe Teil meines Cannon PIXMA IP4000 nicht mehr wollte. Ich hatte ja urspränglich versucht, den alten Druckkopf zu reaktivieren den ich damals ausgetauscht hatte, aber da war nix mehr zu holen. Also habe ich gestern morgen mal den Druckkopf der jetzt das Problem hatte auch mal über Nacht in einem Schälchen Isopropanol stehen lassen. Heute morgen dann raus aus dem Bad und auf ein Küchentuch zum Trocknen. Dann gerade eben das Ding mit dem Fön noch trocken geblasen und wieder rein in den Drucker. Bei der Gelegenheit habe ich die alten x-mal wiederaufgefüllten Patronen rausgeworfen und mit den neuen Patronen von Ink-Swiss bestückt die ich letzte Woche bei druckerzubehoer.de bestellt hatte.

Druckkopf wieder rein und einen Reinigungslauf, dann Düsentestmuster und Gelb ist wieder da wo es hin soll. Der breite schwarze Druckkopf hatte allerdings Aussetzer bei den Düsen, aber das war nach zwei weiteren “Reinigungsläufen” auch vorbei. Somit druckt der Druckkopf jetzt wieder mit allen Farben wie neu und ich bin zufrieden, denn immerhin hat mir diese Aktion bei der für ein paar Cent Isopropanol verwendet wurde die Kosten für einen neuen Druckkopf, also mehr als 60 Euro, gespart.

Jetzt muß ich dan nur noch einen Kartuschenvorrat anlegen damit ich bei Bedarf immer gleich die Tintentanks erneuern kann bevor das Ding wieder in Probleme läuft. Was jetzt noch irgendwann kommen kann sind die Tintenschwämme im Druckergehäuse die die Tinte beim Spülen auffangen. Aber so viel habe ich mit dem Ding ja eigentlich auch nicht gedruckt.

Hi-8 Camcorder kommt wieder zum Einsatz

So, heute hatte ich mal die Zeit, um meinen alten Hi-8 Camcorder an der Hauppauge HVR-1100 auszuprobieren. Anfangs versuchte ich mein Glück mit “cat /dev/video1 >film.avi” oder ähnlichem, aber das war wenig erfolgreich. Also habe ich in den Debian-Paketen gestöbert und das Tool streamer gefunden. Damit kann ich recht gut die Videos vom S-Video-In der DVB-Karte aufnehmen. Die notwendige Kommandozeile sieht so aus:

streamer -t 5:00 -s 720×576 -r 25 -o movie.avi -f mjpeg -F stereo -c /dev/video1 -i S-Video

Sprich: Wir nehmen 5 Minuten Video im Format 720×576 bei 25 fps auf. Das ganze landet in der Datei movie.avi und mit Steroton. Es wird vom Device /dev/video1 und dort von S-Video gelesen.

Das mit dem Steroton war so eine Sache, über den Audio-In der Hauppauge passiert nämlich gar nix. Aber wir haben ja immer noch den Line-In am PC und der nimmt dann auch das auf, was die Kamera liefert.

Allerdings ist der Verbrauch an Plattenplatz gigantisch. 5 Minuten Video in dieser Auflösung schlagen mit 300 MByte zu Buche. Da wird es Zeit, daß ich mir eine größere Platte suche oder eine App die online komprimieren kann. :-)

Als nächsts habe ich dann mal 2 kleine Sequenzen aus einer Aufnahme des Kinderfaschings vor ein paar Jahren digitalisiert. Die beiden dann in Kdenlive geschnitten und mit einem Text am Anfang und Ende versehen, Übergänge jeweils mit Crossfade und fertig ist der srste Clip mit knapp 7 Minuten. Das ganze als MPEG exprotiert kostet dann 376 MByte Speicherplatz und ist schön anzusehen, besonders die Grimassen die Anna da schneidet.

Fazit: Der “proof-of-concpt” hat gezeigt, daß man hier die Videoaufnahmen der doch schon bald 18 Jahre alten Videokamera problemlos weiterbearbeiten kann. Das heißt, jetzt werde ich mal gucken was die alten Akkus noch hergebn und das ganze Ding ein wenig “entstauben”. Das Frühjahr kommt und dann sollte auch Stefan seinen Auftritt auf Video haben.

Goodbye yellow print head…

you’re not working that’s making me sad.

So ähnlich könnte ich den Song “Goodbye Yellow Brick Road” von Elton John gerade umdichten. Gestern kamen die Ersatztintentanks für meinen Canon-Farbdrucker an die ich bei Druckerzubehoer.de bestellt habe. Zusammen mit dne “Pflegepatronen” zur Druckkopf-Reinigung. Die habe ich dann mal eingesetzt und ein paar “Druckkopf-Reinigen”-Aktionen gemacht. Die schlechte Nachricht: Beim Kontrollausdruck fehtl Gelb vollständig. Die Frage ist, ob der gelbe Druckkopf das Zeitliche geseghnet hat oder so verstopft ist, daß Langzeit-Putzen notwendig ist.

Als Maßnahmen habe ich jetzt mal 2 Dinge gemacht:

  • Die gelbe Pflegepatrone bleibt im Druckkopf. Evtl. kann mit 24 Stunden “Einwikzeit” noch was gerettet werden.
  • Da der Druckkopf bereits ein Ersatzteil ist habe ich den alten Druckkopf (den ich zum Glück nicht entsorgt habe) gestern abend mal in eine Schälchen mit Isopropanol gestellt. Das sollte den slten Kopf vielleicht wieder gangbar machen. Ob diese Rechnung aufgeht werde ihc dann morgen sehen.

Im schlimmsten Fall wird wohl wieder ein Ersatzdruckkopf fällig werden, sprich 62 Euro ungeplante Ausgaben. Die gute Nachricht bei all dem Schlamassel: Die billiigen Ersatzkartuschen von Swiss Ink machen einen sehr guten Eindruck, bei einem Preis von weniger als 1,50 Euro kann man sich da dann wirklich fragen, ob das Tintentank-Füllen mit der Spritze überhaupt noch sinnvoll ist.  Wenn ich den Druckkopf wieder flott kriege werde ich meinen Tintenbedarf wohl auf Vorrat dort ordern, das ist allemal billiger als die Originaltanks vo Händler hier vor Ort.

Erste Heidi-DVD ist fertig

So, nach 9 Folgen Heidi die wir via DVB-T auf die Festplatte genagelt haben ist nun die erste DVD fertig. Es war ein wenig mühevoll. Die DVD hat ein Intro mit ein wenig erklärendem Text (zusammengebastelt mit KDEnlive), außerdem ein Menü mit 9 Buttons um die Episoden abzuspielen und einen Knopf zum “Alles abspielen”. Ein paar Fallstricke galt es zu umschiffen:

Das eine Problem war der Schnitt mit DVBcut. Verwende ich hier als Export-Filter den DVBCut DVD Multiplexer, dann sieht der Film nacher auf dem PC immer noch gut aus. Auf dem Standalone-Philips-DVD-Spieler im Wohnzimmer kommt dann aber die Ernüchterung, irgendwie ist das Ding dann nur noch ein Stummfilm. Um dem entgegenzuwirken muß man einen anderen Multiplexer nehmen, den für libavformat. Damit klappt es dann auch im Wohnimmer mit dem Ton.

Die zukünftigen Folgen werde ich aber wohl mit ProjectX schneiden, das sieht mir ein wenig besser aus als das recht einfache DVBcut.

Was mir auch noch nicht gelungen ist ist das Weiterspringen zum nächsten Film mit der Fernbedienung. Eigentlich hätte ich es mir so gewünscht daß ich einen Film anwähle und dann von dort mit den Chapter-Forward-Tasten zum nächsten Film springen kann, aber das klappt noch nicht so wie ich mir das vorgestellt habe. Da muß ich noch ein wenig rumprobieren.

Zum Thema Verschärfung des Jugendstrafrechtes

Heute mußte ich mal wieder einen Leserbrief schreiben. Es geht um die neue Sau die durch das Dorf getrieben wird: Verschärfung des Jugendstrafrechtes.

Wie gut, daß es so viele Überwachungskameras gibt. Da können wir dann perfekt
die Gewaltszenen filmen die sich aktuell überall abspielen und zur besten
Sendezeit in den Nachrichten solange wiederholen bis auch der letzte Bürger
für die neue Sau geeicht wird die nun durchs Dorf getrieben wird:
Verschärfung des Jugendstrafrechtes, Erhöhung der Höchststrafe auf 15 Jahre.

Es ist schon seltsam, mit welchen populistischen Parolen sich die Politiker
hier hervortun. Dabei gibt es wissenschaftliche Studien die durchaus belegen
können, daß von höheren Strafandrohungen keine größere Abschreckung ausgeht.
Dem Straftäter dürfte es im Moment der Tat relativ egal sein, ob er dafür
eventuell nun 15 Jahre statt 10 Jahre kassiert. Aber es ist mir durchaus
klar, daß ein Staat der sogar bereits einsitzende Terroristen in Beugehaft
nehmen will zu solchen Erkenntnissen wahrscheinlich gar nicht fähig ist.

Da freut es mich doch den Textblock “in den Tag gesprochen” mit dem Zitat von
DGB-Chef Sommer zu lesen. Ja, es ist ein Problem unserer Gesellschaft wenn
Kinder und Jugendliche straffällig werden. Um das zu beheben braucht es keine
schärferen Strafen sondern Konsequenzen an vielen Stellen. Warum bewegt sich
ein jugendlicher Straftäter mit ellenlangem Vorstrafenregister immer noch
frei? Welche Gründe führen zur “Verrohung” der Jugend? Brauchen wir mehr
Freizeitangebote für Jugendliche?

Deutschland wird sicherlich nicht sicherer wenn wir nun noch mehr Kameras
installieren und dabei gleichzeitig die Anzahl der Polizeireviere reduzieren.
Ein Überwachungskamera kann zwar die Tat aufzeichnen, aber einem Opfer leider
nicht zur Hilfe kommen. Und mit längerem Wegsperren der Straftäter lösen wir
das Problem auch nicht, weil diese Maßnahme nicht an den Wurzeln des Übels
ansetzt. Letztlich steuern wir auf amerikanische Verhältnisse, wann werden
wir wohl das Strafmündigkeitsalter auf Kindergarten-Niveau senken und alle
unsere Probleme mit Wegsperren zu lösen versuchen?

Adrenalin Junkies & Formular Zombies

So heißt das neue Buch von Tom DeMarco das ich gestern abend fertig gelesen habe. Es ist ein Sammelsurium aus kurzen (maximal 3 Seiten) Beschreibungen von Verhaltensmustern die man immer wieder in Projekten antrifft. Es zeigt auf, welche Gefahren in diesen Verhaltensmustern stecken und wie man die negativen Effekte dieser Muster bekämpfen kann (sofern das überhaupt möglich ist).

Ja, an manchen Stellen mußte ich auch Muster erkennen wie sie bei meiner Firma vorkommen. Manchmal mit positiven Wirkungen, oft aber auch mit negativen Wirkungen. In Summe ist das ein recht interessantes, unerhaltsames und gemütlich zu lesendes Buch das sich jeder der viel mit Projekten zu tun hat zu Gemüte führen sollte. (ISBN 978-3-446-41254-5)

Ein erster Schnitt mit Kdenlive

Inzwsichen habe ich 4 Mitschnitte von Heidi-Folgen auf der Festplatte und so wollte ich den Tag nutzen um mal kurz eine Preview der DVD zu machen. Die Idee war, daß wir ein “Intro-Video” haben das aus der Titelmusik besteht und das am Ende ein wenig Textinfo zur Technik hat. Das ganze zu einem Clip zusammenbauen geht recht flott mit Kdenlive. Einfach das Introvideo auf eine Spur, dann ein Textvideo mit den Infos erzeugen und auf die zweite Spur, aber zeitlich überlappend. Zu Beginn der Überlappung einen Überblendeffekt (Crossfade) einfügen und fertig.

Das ganze als MPEG exportiert und dann in qdvdauthor importiert. Hier stellt sich dann raus, daß wir zum einen dieses Video auch in die Liste der Videos aufnehmen sollten und zum anderen motzte die DVD-Generierung aber immer, daß man nochmals remuxen soll. Also habe ich den mit Kdenlive geschnittenen Teil nochmal durch ffmpeg mit “target dvd” gejagt und dann war es tatsächlich für die DVD verwendungsfähig.

Jetzt muß ich irgendwann mal meine alte Videokamera rauskramen und gucken, wie ich von dort über die Hauppauge-Karte ein Video einspielen kann. Vielleicht kann man dann doch mal ein paar Videos von den Kindern machen und für die Nachwelt konservieren.

Freude mit Weihnachtsgeschenken

Zu Weihnachten gab es für Cristina eine PC-Spiele-DVD “Civilization IV” aus den Sonderangeboten bei Spiel&Freizeit. Heute kam sie endlich dazu das Ding aus der Klarsicht-Schutzhülle zu holen und in den PC einzulegen. Ergebnis: Es geht nicht. Also DVD wieder aus dem Laufwerk raus und was sehen wir: 2 dicke Einschlagkrater auf der DVD!

dvdkrater Das ist wirklich erfreulich. Ich habe dann mal versucht, über die 2K-Webseite Support zu bekommen. Dort muß man sich erst registrieren, nur um dann anschließend zu erfahren, daß der Support den Barcode von der Jewelbox nicht kennt.

Dann sah ich einen unscheinbaren Link auf “Defekte CDs”. Dort kriegt man aber nur Ersatz für neue Spiele (und nicht für alte) und soll noch dazu 10 Euro Versandpauschale bezahlen. Das ist im übrigen genau der Preis, den wir irgendwann im Dezember für diese kaputte DVD bezahlt haben, leider haben wir von der Transaktion keinen Kassenzettel mehr, also dürfte in Umtausch nicht möglich sein.

Ärgerlich ist das allemal. Das nächste mal wenn wir so ein Sonderangebot kaufen wird es nach dem Bezahlen sofort auf eventuelle Mediendefekte überprüft.

Mein Scanner will mit Kernel 2.6.22 nicht mehr

Gerade eben wollte ich was scannen, aber irgendwie hat das nicht geklappt. Statt das Bild zu scannen hat sich mein Canon LIDE 20 komplett ruhig verhalten. Da ich nicht davon ausgehe, daß er unvermittelt den Geist aufgegeben hat bin ich mal auf die Suche nach potentiellen Verdächtigen gegangen. Was sich seit dem letzten Mal als wir ihn benutzt haben geändert hat ist der Kernel, statt 2.6.18-5-amd64 von Etch fahren wir ja jetzt 2.6.22-3-amd64 von Backports.org. Also mal gesucht ob es da was gibt in Zusammenhang mit dem plustek backend.

Ja, da gibt es was. In diesem Forumsartikel bin ich praktisch auf die Lösung gestoßen und sie funktioniert. Es braucht wohl ein Wrapperskript das den Scanner irgendwie am Leben erhält. ärgerlich, aber immerhin ein schneller Workaround.