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Privacy-Policies sind wertlos

Jeder kennt das Problem, wenn man im Internet was einkauft oder einen Service nutzt darf man eine Menge persönlicher Daten rausrücken. Und ja, die Anbieter haben natürlich alle eine „Privacy Policy“ in der sie hoch und heilig versprechen, dasss diese Daten besser geschützt sind als das Gold in Fort Knox und dass sie niemals die Firma der man sie gegeben hat verlassen werden. Soweit, so schlecht. Was Privacy Policies im Fall eines Firmenbankrottes noch wert sind zeigt der Fall von Radio Shack, bei denen die Kundendaten nur zur Konkursmasse gehören und nun verkauft werden sollen.

Autor: Rainer

Diplom-Informatiker, Baujahr 1961, Vater von 2 Kindern, Hundehalter, Sportschütze und Vereinsvorstand, Hobbymusiker (mit zweifelhaftem Erfolg), politisch interessiert, Leseratte, Freizeit-Philosoph und letztlich Blogger.

1 Kommentar

  1. Carsten Kettner

    27/03/2015 @ 07:33

    Privacy policies sind nur dann das Papier wert, auf dem sie stehen, wenn deren Verletzungen richtig teuer werden. Datenschutz scheint mir jedoch nur ein Feigenblatt zu sein, der Endverbraucher hat so gut wie kaum Möglichkeiten für den Schutz seiner eigenen Daten zu sorgen, und wenn seine Daten erste im Umlauf sind – sei es durch Firmeninsolvenz, Vorsatz, Dummheit, Hackereinfluss oder sonstwas – ist es zu spät. Die Behörden sind zahnlose Tiger und im Grunde hat die Industrie- und Politmafia doch gar kein Interesse an Datenschutz, weder am gewerblichen noch am politischen.
    Der Preis für Online-Einkäufe ist consumer transparency.
    Nicht, dass ich das gut fände, aber welche echten Möglichkeiten habe ich selbst, meine Daten in der sandbox zu halten?