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Tips für den Umgang mit Qualitätsjournalisten

Nachdem der Schüler Mika Baumeister gebloggt hatte wie die Meute der Sensationsgeier über den Ort Haltern gekommen ist kam heute von Stefan Niggemeier ein wichtiger Hinweis zu einer Kontroverse zwischen dem Blogger und dem Redakteur von Spiegel-TV.

Ich entnehme den dort aufgeführten Tweets des Qualitätsjournalisten, dass dieser erst mal verneint dass man Angehörige der Opfer bedrängt hätte. Der Blogger antwortet drauf hin, dass seine Quellen im das so gesagt haben und feiert seinen inneren Reichsparteitag weil die Quellen nicht belegbar wären und man somit den Blogger sozusagen vor Gericht schleppen könnte um ihn juristisch dazu zu zwingen diese unbewiesene Behauptung zu widerrufen. Stefan Niggemeier interpretiert das ganz gut:

Wir, der große „Spiegel“, gegen dich, das lausige Schülerwürstchen.

Wobei der Goliath sich natürlich bestimmt eine Rechtsabteilung leisten kann während der Schüler sein Blog wahrscheinlich von seinem Taschengeld finanziert.

Da fällt mir eigentlich nur folgender Tip für den Umgang mit der Presse ein, sollte man jemals in die Situation kommen von einem Vetreter der Qualitätspresse nach einem Interview gefragt zu werden:

Lasst Euch den Presseausweis zeigen. Und dann fotografiert den ab oder kopiert ihn. Denn dann kann das aufdringliche Verhalten deutlich mit belastbaren Beweisen untermauert werden. Nur falls wieder jemand auf die Idee kommt, dass Dinge die man nicht mit belastbaren Beweisen unterfüttern kann einfach „nie passiert“ sind.

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Autor: Rainer

Diplom-Informatiker, Baujahr 1961, Vater von 2 Kindern, Hundehalter, Sportschütze und Vereinsvorstand, Hobbymusiker (mit zweifelhaftem Erfolg), politisch interessiert, Leseratte, Freizeit-Philosoph und letztlich Blogger.

1 Kommentar

  1. Zitat: „Lasst Euch den Presseausweis zeigen. Und dann fotografiert den ab oder kopiert ihn. Denn dann kann das aufdringliche Verhalten deutlich mit belastbaren Beweisen untermauert werden. Nur falls wieder jemand auf die Idee kommt, dass Dinge die man nicht mit belastbaren Beweisen unterfüttern kann einfach “nie passiert” sind.“

    und hofft, dass Ihr Euch nicht in einer Ausnahmesituation befindet und denen einfach nur die Tür vor die Nase knallt.

    Ich würde empfehlen DRINGEND die Polizei zu rufen und laut zu schreien.

    An die Journalisten „DAS ist KEIN SPAß mehr!“