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Notbetrieb

Momentan blogge ich vom Notebook aus, denn mein PC hat am Freitag sozusagen das Zeitliche gesegnet. Als wir nach dem Einkaufen heimkamen und ich den Bildschirmschoner entsperren wollte blieb der Bildschirm schwarz.

Ein Neustart wurde dann weiterhin mit einem schwarzen Bildschirm quittiert, aber der Selbsttest im BIOS beschwerte sich mit Piiiiieeep-Piep-Piep. Also ein langer Beep und zwei Kurze, wenn man danach googelt heißt es „Fehler bei der Graphikkarte“. Ich hege allerdings eher die Vermutung, dass der Fehler im Netzteil des Rechners sitzt, denn ich habe eine andere Graphikkarte mal probiert und die hat sich dann massiv auch akustisch über fehlende Stromversorgung durch den 6pol-Adapter beschwert.

Wie dem auch sei, der PC ist momentan nicht einsatzfähig und da er sozusagen schon 10 Jahre auf dem Buckel hat wird es wohl Zeit für einen Austausch. Ich werde mich morgen mal darum kümmern. Momentan arbeite ich am Notebook, die wichtigsten Daten aus meinem Home-Verzeichnis konnte ich via USB-SATA-Adapter direkt aus der ausgebauten Platte des PCs auf den Notebook übertragen. Die kleine Hürde die es zu meistern gab war, wie man an die Daten kommt wenn die Partition als LVM Physical Volume eingerichtet ist. Aber auch das war mit einer Google-Anfrage sehr schnell geklärt und so habe ich jetzt alles was ich aktuell zum Weitermachen brauche auf dem Notbook. Der aber wirklich nur ein Notbehelf ist, denn die Bildschirmauflösung ist mit 1280×800 wirklich extrem lausig im Vergleich zu dem was ich vorher hatte. Aber fürs Wochenende tut es das und ich will ja eh nicht nur die ganze Zeit am Rechner sitzen.

Bei diesem Ausfall habe ich allerdings wieder gesehen, wie gut es ist, wenn man Dateien die häufig geändert sind auch in der Cloud hat, bei mir also in der Dropbox. Dann sind die Daten schnell auf einem „Ausweichrechner“ drauf und man kann diekt weiterarbeiten. Hätte ich z.B. wegen Plattencrash einen Daten-Totalverlust, das letzte Backup war Anfang März, sprich da hätte mir dann schon was gefehlt.

Natürlich soll die Cloud kein Backup ersetzten, aber so als „Fallback“ für Probleme wie ich sie gerade habe ist das schon sehr hilfreich. Und man ist viel entspannter wenn so ein Hardware-Defekt nicht gleich zum totalen Desaster ausartet.

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Autor: Rainer

Diplom-Informatiker, Baujahr 1961, Vater von 2 Kindern, Hundehalter, Sportschütze und Vereinsvorstand, Hobbymusiker (mit zweifelhaftem Erfolg), politisch interessiert, Leseratte, Freizeit-Philosoph und letztlich Blogger.

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