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Erste Erfahrungen mit Debian/Etch

In der Arbeit habe ich heute mal ein wenig mit Etch rumgespielt. Als erstes Testobjekt kam ein Notebook dran der bisher unter den üblichen Distributionen jede Menge Streß gemacht hat.


Mit Etch war das anders. Netinstall-CD gebrannt, rein ins Laufwerk und los. Der graphische Installer läuft rund, und bei der Auswahl der Mirror fragt er sogar gleich nach dem Proxyserver. Bemerkenswert ist auch, daß der X-Server den großen Screen „out-of-the-box“ kann und sogar die zickige Marvell-LAN-Karte problemlos funktioniert. Als besondere Überraschung tönt dann später auch der Lautsprecher den KDE-Startsound, d.h. auch die Soundkarte wird direkt ohne Probleme unterstüzt.

Nächstes „Opfer“ war dann mein Tablet-PC, der bisher zwei SUSE parallel zu einem XP hatte. Die SUSEs sind von der Platte geflogen und dafür residiert dort jetzt Etch. Auch hier keine Probleme beim Installieren und der wacom-Treiber für den Stift ist auch relativ schnell eingerichtet. Allerdings ist hier der Wermutstropfen daß die wacom-tools schon recht alt sind und xsetwacom keinerlei „Rotation“ des Tablet-Koordinatensystems unterstützt. Der Bildschrim läßt sich hingegen unter KDE problemlos drehen, aber das nutzt natürlich nicht viel wenn der Stift dann nur in der Bildschirmmitte synchron ist.

Autor: Rainer

Diplom-Informatiker, Baujahr 1961, Vater von 2 Kindern, Hundehalter, Sportschütze und Vereinsvorstand, Hobbymusiker (mit zweifelhaftem Erfolg), politisch interessiert, Leseratte, Freizeit-Philosoph und letztlich Blogger.

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