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Erfrischendes aus der Servicewüste

Oft beklagt man sich über die Servicewüste, also wenn man gerne Kundenservice hätte, ihn aber nicht oder nur gegen viel Geld bekommt. Letzte Woche hatte ich zwei Beispiele, daß es auch anders geht:


Mein Lieblings-Video-Portal TED wollte mir plötzlich keine Videos mehr zeigen. Es kam nur eine lapidare Meldung, daß mein Flash-Player dafür zu alt wäre. Das hat mich dann ein wenig geärgert, denn ich vermutete, daß TED nun auf Flashplayer 10 setzt und der ist für Debian/Etch nicht verfügbar, da er mit Optionen übersetzt wurde die die glibc bei Etch nicht anbietet. Also habe ich mal über die Kontaktseite eine Anfrage gestellt. Gestern kam eine Mail von dort: TED braucht mindestens Flash Version 9.0.47 und in der Mail war dan auch gleich ein Download-Link auf allle Versionen des Flashplayer 9. Und was soll ich sagen, mit 9.0.48 geht es wieder.

Der andere erwähnenswerte Service fand bei Music World in Augsburg statt. Als wir zum Jahreswechsel in Italien waren haben wir die alte Gitarre von Cristina mit nach Deutschland gebracht. An dieser riss letzte Woche dann die D-Saite und dabei splitterte auch die Stegeinlage. Der Laden verkaufte uns dann gerne einen Satz Ersatzsaiten, aber für die Stegeinlage meinte der Verkäufer sollen wir die Gitarre doch besser vorbeibringen. Ich hatte mir dann schon überlegt, ob ich die Stegeinlage rausnehmen soll weil ich ja eh alle Saiten neu aufziehen muß, aber bin dann doch mit der kompletten Gitarre dorhin. Der Verkäufer der uns dann bedient hat entfernte die alte Stegeinlage und mußte die neue schon einige Minuten mit Schleifpapier bearbeiten, bis diese passte. Ein Service der in den 3 Euro für die neue Stegeinlage enthalten war. Da geht man gerne wieder einkaufen.

Autor: Rainer

Diplom-Informatiker, Baujahr 1961, Vater von 2 Kindern, Hundehalter, Sportschütze und Vereinsvorstand, Hobbymusiker (mit zweifelhaftem Erfolg), politisch interessiert, Leseratte, Freizeit-Philosoph und letztlich Blogger.

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