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Backup mit Bacula

Heute habe ich endlcih mal wieder ein komplettes Backup von allem was mir auf meiner Kiste wichtig ist gezogen. Das Werkzeug dazu war auf der Softwareseite Bacula und auf der Hardwareseite eine NSLU2 mit einer 600 GB Platte im Netz.

Das Backup umfasste die komplette Home-Partition mit Ausnahme von Cache-Dateien sowie „/root“, „/etc“, „/usr/local“ und „/var/svn“ wo ich meine SVN-Repos habe.Insgesamt kamen 23 Gigabyte an Daten zusammen und der Backup-Job lief dementsprechend auch fast dreieinhalb Stunden. Aber dafür habe ich jetzt eben das gute Gefühl, daß meine Daten zumindest mal vor versehentlichem Löschen geschützt sind.

Um einen Wiederherstellungsprozess zu beschleunigen habe ich die maximale Größe der Volumes auf 2 GB begrenzt, so muß Bacula nicht querbeet über etliche Gigabytes lesen wenn mal ein Restore notwendig werden sollte.

Als nächstes werde ich noch ein wenig an der Konfiguration feilen und dann den gleichen Job mit Ausgabe auf DVD durchführen, die können dann woanders eingelagert werden.

Ab sofort ist dann einmal im Monat eine Vollsicherung geplant und mindestens wöchentlich eine inkrementelle Sicherung. Mal sehen, wie das läuft. Die Volumes auf der Netzplatte haben eine Retention Period von 3 Monaten, d.h. danach wird fleißig recycled. Daher ist das auch wirklich nur als „Backup“ zu sehen und nicht als „Archiv“.

Autor: Rainer

Diplom-Informatiker, Baujahr 1961, Vater von 2 Kindern, Hundehalter, Sportschütze und Vereinsvorstand, Hobbymusiker (mit zweifelhaftem Erfolg), politisch interessiert, Leseratte, Freizeit-Philosoph und letztlich Blogger.

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