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Ein Opfer der Justiz

Momentan fühlt sich der italienische Ministerpräsdient Sivlio Berlusconi als Opfer der Justiz. Es ist ja auch zu unfair, dass das italienische Verfassungsgericht sein „Lex Berlusconi“ kassiert hat mit dem er sich selbst Immunität vor der Strafverfolgung sichern wollte.

Jetzt macht er einen auf armer politsch Verfolgter und vergallopiert sich dabei allerdings auch mal gerne. In den deutschen Zeitungen liest man davon allerdings nix, aber in den italienischen. La Repubblica hat einen Artikel zu einem sehr interessanten freudschen Versprecher von Berlusconi. Meine bessere Hälfte konnte mir das dann auch gleich übersetzen, ein wenig anders als die Übersetzung von Google. Berlusconi sagte nämlich, dass er in den letzten Jahren „200 Millionen Euro für Berater (consulente) und Richter (giudici) ausgegeben hat, äh natürlich Anwälte“. Google übesetzt „giudici“ mit Gerichten, aber laut LEO darf man das auch mit Richter (plural) übersetzten.

Aber klar, der arme Mann dürfte gerade unter einem Adrenalischock stehen. Nicht nur, dass er sich für seine Playboy-Affären rechterfertigen muss, jetzt wird ihm auch noch die Immunität aberkannt.

Autor: Rainer

Diplom-Informatiker, Baujahr 1961, Vater von 2 Kindern, Hundehalter, Sportschütze und Vereinsvorstand, Hobbymusiker (mit zweifelhaftem Erfolg), politisch interessiert, Leseratte, Freizeit-Philosoph und letztlich Blogger.

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