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Jamaica an der Saar

Heute die Top-Meldung auf Google-News. Der Grünenparteitag im Saarland hat sich für eine Jamaika-Koalition an der Saar ausgesprochen. Schuld daran ist Oskar Lafontaine, zumindest für den Grünen Chef Hubert Ulrich:

„Zu diesem Mann und zu dieser Partei habe ich keinerlei Vertrauen

Tja, da kann man nix machen, wenn das Vertrauen fehlt, dann hat ein Bündnis auch keinen Zweck da es von vorne herein wohl schon zum Scheitern verurteilt ist. Apropos Vertrauen. Was haben eigentlich die Grünen im Wahlkampf versprochen? Oskar Lafontaine wirft den Grünen nämlich Betrug am Wähler vor. Da stellt sich die Frage, wie die Wähler die Entscheidung des Parteitages der Grünen sehen. Und auch in den Reihen der Grünen gibt es wohl Widerstand:

„Ich war nicht in Gorleben und an der Startbahn-West, um mit einer marktliberalen Atomstrom-Partei zu koalieren“, sagte der Kreisvorsitzende von Saarbrücken, Thomas Brück.

Jetzt bin ich mal gespannt, wie politische Medien abseits vom Mainstream diese Entwicklung kommentieren werden. Denn eines ist klar, der „journalistische Mainstream“ ist nicht ganz unschuldig an der Meinungsbildung und dem Buhmann-Image der Linkspartei.

Autor: Rainer

Diplom-Informatiker, Baujahr 1961, Vater von 2 Kindern, Hundehalter, Sportschütze und Vereinsvorstand, Hobbymusiker (mit zweifelhaftem Erfolg), politisch interessiert, Leseratte, Freizeit-Philosoph und letztlich Blogger.

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