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Milliardengrab elektronische Gesundheitskarte

Heise hat gestern wieder über das bevorstehende Desaster in der IT-Industrie berichtet da unweigerlich eintritt, wenn man die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte pausieren lässt.

In den Kommentaren zum Heise-Artikel war dann ein Link zu diesem Artikel zu finden, der die eGK mal sehr kritisch betrachtet. Interessant ist vor allem, dass bei Heise der Bitkom-Päsident Scheer die Kosten für die eGK auf 1,7 Milliarden kleinrechnet während die andere Quelle die Kosten in den ersten 5 Jahren auf 5,2 Milliarden beziffert.

Aus meinem bescheidenen Blickwinkel ist die eGK ein weieres Milliardengrab für die Krankenversicherten und ob die so vollmundig versprochenen Vorteile und Einsparungen damit tatsächlich erzielbar sind hat noch keiner bewiesen. Und Befürworter die die Kosten künstlich verniedlichen erscheinen mir sehr suspekt.

Autor: Rainer

Diplom-Informatiker, Baujahr 1961, Vater von 2 Kindern, Hundehalter, Sportschütze und Vereinsvorstand, Hobbymusiker (mit zweifelhaftem Erfolg), politisch interessiert, Leseratte, Freizeit-Philosoph und letztlich Blogger.

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