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Generation Praktikum?

Heute waren wir im Dorgeriemarkt einkaufen (nein, nicht beim Schlecker, sondern beim Mitbewerber) und als wir an der Kasse zahlten saß dort eine freundliche Dame die ich mal auf über 40 schätzen würde (auch wenn man sich da fürchterlich in die Nesseln setzen kann, ich weiß). An ihrem weißen Verkäuferkittel war ein Schild angeheftet und das trug aber statt des Namens nur die Bezeichnung „Praktiktan/in“.

Pkötzlich machte der Einkauf gleich viel weniger Spaß, denn mir wurde klar, dass ich hier einer Vertreterin der immer häufiger anzutreffenden „Generation Praktikum“ gegenüberstand. Also jemand, den man egal wie alt er est erst mal als „Praktikant“ beschäftigt, denn Praktikanten sind ja noch in der Ausbildung, keine vollwertigen Arbeitskräfte und verdienen deshalb auch deutlch weniger.

Traurig ist auch, dass dieser Frau sozsuagen die Identität einer „Frau Soundso“ genommen wurde und sie auf ihrem Namensschild eben nicht den Namen sondern nur den Status in der Hackordnung dokumentieren darf. So etwas empfinde ich als absolute Respektlosigkeit gegenüber der Persönlichkeit dieser Dame.

Die Frage ist, wo ich meine Drogerieartikel zukünftig kaufen soll ohne mich dabei schlecht zu fühlen. Wieder bei dieser Kette oder wieder in den Regalen der lokalen Supermärkte?

Ich habe obigen Text mal auch in das Kontaktformular der Drogeriemarktkette kopiert und abgeschickt. Mal sehen, ob ich eine Stellungnahme erhalte oder nicht.

Autor: Rainer

Diplom-Informatiker, Baujahr 1961, Vater von 2 Kindern, Hundehalter, Sportschütze und Vereinsvorstand, Hobbymusiker (mit zweifelhaftem Erfolg), politisch interessiert, Leseratte, Freizeit-Philosoph und letztlich Blogger.

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