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Die Kinder und die Wirtschaftskrise

Die Wirtschaftskrise macht sich mittlerweile auch bei den Kindern bemerkbar. Heute war wegen des 1. Mai unser Haus-Bäcker geschlossen und so holte ich die Frühstücksbrötchen eben bei der geöffneten Filiale einer größeren Bäcker-Kette hier in Augsburg. Daheim angekommen bemerkte Anna, dass ihr Lieblingsfrühstück nicht dabei war, weil es das halt beim anderen Bäcker nicht gibt. Ich erklärte ihr, dass der übliche Bäcker bei dem wir sonst das Frühstück holen zu hat. Und sie fragte gleich: „Wieso, ist der pleite?“ Das hat mich dann schon nachdenklich gemacht, ein neunjähriges Kind das sich als ersten Grund für die Schließung eines Geschäfts gleich finanzielle Probleme vorstellt.

Autor: Rainer

Diplom-Informatiker, Baujahr 1961, Vater von 2 Kindern, Hundehalter, Sportschütze und Vereinsvorstand, Hobbymusiker (mit zweifelhaftem Erfolg), politisch interessiert, Leseratte, Freizeit-Philosoph und letztlich Blogger.

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