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Ich bin ja fast neidisch auf Island

Nicht nur, dass sie neulich abgestimmt haben ihre Schulden erst mal nicht zurück zu zahlen, jetzt waren in Reykjavik Bürgermeisterwahlen und wer hat gewonnen? Keiner der Kandidaten der „etablierten Parteien“ sondern der Kandidat der Spaßpartei wird neuer Bürgermeister. Als ich das im Autoradio gehört habe war das Anlaß für einen schönen Heiterkeitsausbruch.

Der 43-jährige Jón Gnarr hatte die Kommunalwahl vor einer Woche souverän mit Slogans wie „kostenlose Handtücher in allen Schwimmbädern“ und der Forderung nach Eisbären im Zoo von Reykjavik gewonnen. Gnarr begründete sie damit, dass die Stadt endlich eine bessere Hauptattraktion für Kinder bekommen müsse als den Aufbewahrungs-Spielplatz im örtlichen Ikea-Möbelhaus, während die Eltern einkaufen.

Hey, das klingt doch mindestens genauso vernünftig wie das was man sonst im Vorfeld von Kommunalwahlen hört. Also, Island gefällt mir immer besser.

Autor: Rainer

Diplom-Informatiker, Baujahr 1961, Vater von 2 Kindern, Hundehalter, Sportschütze und Vereinsvorstand, Hobbymusiker (mit zweifelhaftem Erfolg), politisch interessiert, Leseratte, Freizeit-Philosoph und letztlich Blogger.

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