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Die edlen Spender für Haiti

Telepolis hat heute einen Artikel über Haiti und ein Geschenk des amerikanischen Konzerns Monsanto. Letzterer bietet sich an, dem vom Erdbeben gebeutelten Inselstaat 475 Tonnen Saatgut zu „schenken“. Was auf den ersten Blick wie eine edle Geste aussieht erweist sich auf den zweiten Blick als Danergeschenk. Zum Glück wissen die Menschen in Haiti, was da auf sie zukommt:

Der Hybrid-Mais, eine Kreuzung aus zwei Sorten gentechnisch veränderter Monsanto-Sorten, bringe die einheimische Landwirtschaft langfristig in Abhängigkeit zum Großkonzern, er verdränge lokale Sorten und verlange teure Neubestellungen des Saatguts, da die Saatkörner des aus dem Geschenk erwachsenen Mais nicht zum Wiederanbau taugen.

Saatgut das sich nicht mehr reproduziert wurde ja schon in den Büchern von Vandana Shiva erwähnt, die ich zu Weihnachten bekommen habe. Wer sich so richtig auskotzen will, dem sei der Film „Monsanto – Mit Gift und Genen“ nahegelgt, den es natürlich auch im Netz gibt. Ich habe den Film vor einiger Zeit auf ARTE gesehen und aufgenommen.

Autor: Rainer

Diplom-Informatiker, Baujahr 1961, Vater von 2 Kindern, Hundehalter, Sportschütze und Vereinsvorstand, Hobbymusiker (mit zweifelhaftem Erfolg), politisch interessiert, Leseratte, Freizeit-Philosoph und letztlich Blogger.

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