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Virtuelle Streifenfahrten

Google-Streetview ist ja gerade der Sommerloch-Füller und hilft von anderen Inkompetenzen abzulenken. Aber jetzt hat der Vorsitzende der Polizeigewerkschaft sich wirklich öffentlich zur Lachnummer gemacht und fragt, ob man mit Streetview auch „virtuelle Streifenfahrten“ machen kann.  Udo Vetter hat ihm dann freundlicherweise den Unterschied zwischen Standbildern die veraltet sind und eine Live-Video-Feed erklärt.

Was mir bei der ganzen Geschichte höllisch Bauchschmerzen bereitet ist, dass unsere politische Elite wohl auf einem ähnlichen Wissensniveau unterwegs ist und sich anschickt, Gesetze zu stricken die den Bürger vor dem Bösen, nämlich Google schützen sollen. Leute mit gesundem Menschenverstand sehen demnächst wohl Dinge wie z.B. die Panoramafreiheit den Bach runtergehen. Bananenrepublik Deutschland.

Autor: Rainer

Diplom-Informatiker, Baujahr 1961, Vater von 2 Kindern, Hundehalter, Sportschütze und Vereinsvorstand, Hobbymusiker (mit zweifelhaftem Erfolg), politisch interessiert, Leseratte, Freizeit-Philosoph und letztlich Blogger.

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