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Auf Kollisionskurs mit der Pressefreiheit

befindet sich – ratet mal wer- unsere allseits geschätzte Union. Die ist nämlich ein wenig angefressen, dass sie in Fernsehsendungen wie „Frontal 21“ nicht so gut wegkommt und hat deswegen eine Ermahnung des Politikmagazins durchgesetzt. Es wird bemängelt, dass die Berichterstattung des Magazins nicht „ausgewogen“ sei und zudem „tendenziös“.

Liebe Unionspolitiker, wenn ich mir eine Sendung mit dem Titel „Frontal 21“ ansehe, dann ist meine ganz persönliche Erwartungshaltung, dass diese Sendung mich über Mißstände und Schwachstellen in unserem System informiert. Ja, der Schlüsselbegriff ist „informiert“, denn natürlich fantasieren die Journalisten für die Sendung nicht irgendwelche Märchen aus tausendundeiner Nacht zusammen sonden berichten über die Bundespolitik. Wenn es der Berichterstattung an Ausgewogenheit fehlt, dann würde ich die Ursache vielleicht auch darin sehen, dass es eben auch der Bundespolitik an Ausgewogenheit mangelt und die Damen und Herren in der Poltik halt mal anstrengen müssten um nicht soviel Mist zu produzieren. Was ihr da gerade tut ist das Hinrichten des Überbringers der schlechten Nachricht.

Autor: Rainer

Diplom-Informatiker, Baujahr 1961, Vater von 2 Kindern, Hundehalter, Sportschütze und Vereinsvorstand, Hobbymusiker (mit zweifelhaftem Erfolg), politisch interessiert, Leseratte, Freizeit-Philosoph und letztlich Blogger.

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