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Fotoshooting mit Nachbearbeitung

Anna braucht ein Bild für das Album das zum Schulende an die Klassenlehrerin überreicht werden soll. Also habe ich heute mal die Kamera rausgeholt und ein paar Bilder gemacht.

Benutzt habe ich hierfür das Tele-Zoom damit die Ebene des Portraits scharf abgebildet wird und der Hintergrund verschwimmt. So sah das Originalbild von der Kamera aus. Folgende Probleme sieht man:

  • Ziemlich viel Hintergrund über dem Kopf
  • Eine Haarsträhne quer durchs Gesicht

Also habe ich mal das freie Fotobearbeitungsprogramm GIMP (GNU Image Manipulation Programm) bemüht um das Bild ein wenig zu verbessern. Dazu wurde zunächst das Gesicht mit dem Schneidewerkzeug ausgeschnitten, so dass wir den störenden Hintergrund oben minimieren und trotzdem noch ein Seitenverhältnis von 3:2 beibehalten damit das Bild später auf 10×15 Fotokarton gedruckt werden kann.

Wenn wir uns den Ausschnitt mit der Haarsträhne noch genauer ansehen, dann sieht man in den Augen auch zwei helle Punkte an denen sich der Blitz gespiegelt hat. GIMP hat für solche Probleme das „Heilen“-Werkzeug mit dem man zunächst mal einen „sauberen“ Bereich in der nähe der zu retuschierenden Stelle markiert und dann die zu retuschierende Stelle überpinselt. Damit erhält man dann dort wo man retuschiert annähernd ähnliche Farbtöne und Musterungen, was z.B. wichtig wird wenn man die Haarsträhne in der Nähe der Augenbrauen retuschieren will. Ebenso kann man die hellen Punkte vom Blitzlicht wegretuschieren, so das diese im Bild nicht stören.  Das Endresultat sieht dann so aus:

Hier wurde zum Abschluß noch der Bildrand nach weiß überblendet. Ich bin ganz zufrieden mit dieser Retusche und ausgedruckt sieht das Bild sehr gut aus.

Autor: Rainer

Diplom-Informatiker, Baujahr 1961, Vater von 2 Kindern, Hundehalter, Sportschütze und Vereinsvorstand, Hobbymusiker (mit zweifelhaftem Erfolg), politisch interessiert, Leseratte, Freizeit-Philosoph und letztlich Blogger.

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