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RSS im Web 2.0

Bisher habe ich meine RSS-Feeds mit diversen Feedreadern gelesen, mal was graphisches wie Liferea mal was textuelles wie Newsbeuter. So richtig rundum zufrieden war ich aber eigentlich nie, denn das größte Problem war dass die Feeds die ich daheim und in der Arbeit lese (z.B. IT-Zeugs) eben nicht synchron waren, d.h. ich las vieles doppelt und das nervte. Seit gestern bin ich auf den Google-Reader umgestiegen und da sieht das ganze gleich viel besser aus.

Gucken wir uns mal einen Screenshot an:

Im linken Teil des Browserfensters findet man Elemente zur Navigation, oben mehr allgemeine Dinge und unten eine Übersicht über die abonnierten Feeds. Im rechten Fenster sieht man dann den Inhalt des ausgewählten Feeds oder Ordners.

Die Übersicht der Abonnements ist recht praktisch. Feeds mit neuen Artikeln sind fett dargestellt und die Zahl in Klammern dahinter gibt die Zahl der noch nicht gelesenen neuen Artikel an. Das ist aber nur die halbe Funktionalität. Denn wenn man mit der Maus über dem markierten Feedbalken fährt, dann erscheint rechts ein kleines Icon mit einem Pfeil nach unten und wenn man darauf klickt geht eine Art „Kontextmenü“ auf. Hier kann man dann den Feed weiteren Ordnern bzw. Tags zuordnen, die Nachrichtenliste sortieren oder einen Feed abbestellen. Die hilfreichste Funktion ist jedoch „Mehr davon…“, dahinter verbirgt sich der Vorteil eines „globalen Feedreaders“ der eben nicht nur die eigenen Feeds kennt sondern viel mehr. Passend zum ausgewählten Feed schlägt „Mehr davon…“ nämlich weitere themenverwandte Feeds vor die man dann auch abonnieren kann. So wächst die Feedliste sehr schnell an ohne dass man lange nach passenden Fees suchen muss.

Die Liste mit den Nachrichten ist normalerweise so organisiert, dass man nur die Überschrift sieht, bis auf den Artikel den man eben gerade liest wie in diesem Screenshot zu sehen ist.Unten im gelesenen Artikel gibt es eine Menge Funktionen zum Auswählen. Mit „Senden an“ kann man einen Link auf den Artikel z.B. blitzschnell twittern oder in andere soziale Netzwerke posten. Jeden Artikel kann man mit Tags versehen, ich nutze das z.B. um interessante Artikel mit Tags wie „tolinks“ zu versehen und dann nach dem Feedlesen einfach meine „Links für YYYY-MM-DD“ Artikel hier zu schreiben. Ich sehe dann auf einen Blick (wenn ich dieses Tag in der Navigation auswähle) was ich heute für verlinkenswert erachtet habe und kann das in mein Blog schreiben. Nach getaner Arbeit wird der Tag einfach gelöscht und fertig.

Der Google-Reader funktioniert auch auf dem mobilen Browser meines Blackberry wie der Screenshot rechts zeigt. Hier ist natürlich die Auswahl auf das wichtigste beschränkt und man sieht hauptsächlich die Liste der Feedartikel. wenn man einen solchen Artikel liest, dann passt der auch von der Breite hervorragend ins Browserfenster des mobilen Browsers, so dass man nur vertikal aber niemals horizontal scrollen muss um den Artikel zu lesen. Das ist sehr hilfreich wenn man z.B. von unterwegs die NachDenkSeiten lesen will, die Webseite skaliert sehr schlecht im mobilen Browser, aber der Feed ist sehr gut mit dem Google-Reader zu lesen. Damit hat man also von überall Zugriff auf seine Feeds und da der Feedreader eine Webapplikation ist gibt es auch keine Probleme mit der Synchronisation wenn man ihn von verschiedenen Computern aus nutzt.

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Autor: Rainer

Diplom-Informatiker, Baujahr 1961, Vater von 2 Kindern, Hundehalter, Sportschütze und Vereinsvorstand, Hobbymusiker (mit zweifelhaftem Erfolg), politisch interessiert, Leseratte, Freizeit-Philosoph und letztlich Blogger.

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