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Mein neuer Finanzmanager

Nach dreieinhalb Jahren mit GnuCash bin ich gestern nach einer langen Sitzung mit der Eingabe von vielen geplanten Zahlungen dann doch ein wenig frustriert gewesen. Denn man kann zwar geplante Zahlungen schön vorbereiten, aber es gibt keine schöne Übersicht die einem sagt, was z.B. diesen Monat noch an Zahlungen kommt. Und selbst das Rumschubsen der Maus über den Kalender bringt keine Erleuchtung, denn man sieht nur den Namen und die Häufigkeit, nicht aber die Höhe der geplanten Transaktion.

Also war es an der Zeit, sich mal nach Alternativen umzusehen. Vor einiger Zeit habe ich ja schon mal ein Jahr mit KMyMoney gearbeitet, das war noch zu Zeiten von KDE 3.5 und da war das noch nicht so toll. Nun habe ich mir mal die aktuelle Version bei Debian/Squeeze angesehen und bin sofort umgestiegen, was dank des reibungslosen Imports von GnuCash-Dateien auch ziemlich schmerzfrei ging. Ab sofort wird also das Haushaltsbuch mit KMyMoney gepflegt und ich hoffe, dass ich so einen besseren Überblick bekomme.

Letztlich ist das eben auch ein Vorteil von OpenSource. Passt einem eine Anwendung nicht mehr, dann kann man sehr einfach auf eine andere Anwendung umsteigen und es kostet nicht mal Geld.

 

Autor: Rainer

Diplom-Informatiker, Baujahr 1961, Vater von 2 Kindern, Hundehalter, Sportschütze und Vereinsvorstand, Hobbymusiker (mit zweifelhaftem Erfolg), politisch interessiert, Leseratte, Freizeit-Philosoph und letztlich Blogger.

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