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Mein erstes Android-Smartphone (2)

So, die erste Woche mit dem Androiden ist jetzt rum. Und ich bin immer noch begeistert. Mittlerweile habe ich alle wichtigen Kontakte wieder auf dem Smartphone und auch die selbstgestrickten Klingeltöne konnte ich importieren indem ich sie mir selbst per Mail geschickt habe.

Eigentlich hätte ich die Klingeltöne ja gerne mit Google-Drive aufs Smartphone gezogen, ich sehe sie dort zwar, aber das einzige was ich damit machen kann ist in einem MP3-Player abpielen. Mit Dropbox geht das schon viel besser, da kann man Dateien auch abspeichern.

Etliche Apps habe ich auch schon installiert, auch ein paar Spiele. Das hat natürlich das Interesse der anderen Familienmitglieder geweckt und um Wartscheschlangen zu vermeiden haben wir jetzt auch gleich mal ein billiges Android-Tablet bei Amazon bestellt.

Google-Play ist ein schier unerschöpflicher Quell an Apps. Ich habe nach langer Zeit auch mal wieder ein paar „Fachzeitschriften“ gekauft, einfach um ein wenig Überlick über die Apps zu bekommen. Was mir aktuell noch fehlt ist eine App wie Diary-Line auf dem Blackberry, also etwas wo ich notieren kann wann ich z.B. das letzte mal den Filter vom Aquarium gereinigt habe oder ähnliches.

Manche Apps sind auch lustig mit ihren deutschen Übersetzungen. Ich habe eine Mondphasen-App installiert die dann sagt „Steigen“ und „Setzen“. Erst die Übersetzung nach „rise“ und „set“ macht klar, dass damit die Auf- und Untergangszeiten des Mondes gemeint sind.

Was ein wenig nervt ist, dass man für jede App die Benachrichtigungen wieder extra setzen muss oder eben sogar für jedes Email-Konto das man einrichtet. Ich habe zwar „MyProfile“ installiert damit ich nachts Ruhe von Benachrichtigungen und Klingeltönen habe, aber neulich hatte ich dann den Effekt, dass um 5 Uhr morgens das Ding plötzlich einen Höllenlärm machte.

Meine Screens habe ich mittlerweile ganz gut organisiert um die wichtigsten Anwendungen im Schnellzugriff zu haben. Heute hatte ich dann wieder ein Problem, ich wollte meine Telefonnummer jemanden „schicken“ indem ich dort anrief, aber dummerweise läuft das Ding standardmäßig mit unterdrückter Rufnummer. Da habe ich dann auch erst mal suchen müssen, wo man die Nummernübermittlung einschaltet.

In Summe bin ich bis jetzt voll zufrieden, auch von der Akkulaufzeit. Trotz intensiver Beschäftigung mit dem Ding hatte ich noch keinen leeren Akku untertags, und abends hängt es ja eh am Ladekabel.

Schön ist auch der Wecker der mit mehreren Weckzeiten aufwarten kann. So kann ich jetzt am Wochenende länger schlafen als unter der Woche und der Wecker läuft auch relativ sanft an, trotzdem ausreichend um mich aufzuwecken.

Autor: Rainer

Diplom-Informatiker, Baujahr 1961, Vater von 2 Kindern, Hundehalter, Sportschütze und Vereinsvorstand, Hobbymusiker (mit zweifelhaftem Erfolg), politisch interessiert, Leseratte, Freizeit-Philosoph und letztlich Blogger.

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