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Mein #Hach-Erlebnis am frühen Morgen

Heute morgen war ich in der Stadt unterwegs und hatte einige Zeit zu überbrücken. Also lud ich mich mal schnell selbst zum Kaffee bei meiner liebsten Unternehmerin ein und besuchte die manomama in ihrer neuen Fertigungsstätte in der Nähe der City-Galerie.

Was ich dort sah würde man auf Twitter einfach mit einem kräftigen #Hach beschreiben. Eine Halle voller fleißiger Leute die an ihren Nähmaschinen saßen und nähten als wäre Nähen nun auch schon eine olympische Disziplin. Sina verriet mir dann auch, dass sie für besonders fleißige Mitarbeiter Bonuspunkte vergibt, wobei aber natürlich immer die Qualität der Produkte vor der Quantität kommt. Als Tarifangestellter in einem großen Betrieb bei dem es pro Jahr vielleicht einen Punkt „Leistungszulage“ für 30 Leute zu verteilen gilt könnte man hier schon neidisch werden.

So saßen wir dann auf dem Balkon beim Kaffee und ich durfte ein wenig lauschen und mich vom Schaffensdrang der Leute dort inspirieren lassen. Und trotz finanzieller Sorgen weil die Banken wohl kein Vertrauen in eine Firma haben die in der Krise eigentlich überproportional wächst strahlte Sina eine Ruhe und Zuversicht aus die bemerkenswert ist. Ihr Maschinenpaten-Projekt hat knapp 28.000 € für die Investition in Arbeitsplätze gebracht und ich bin mir sicher, das dieses Geld eine sehr gute Investition in einer bessere Zukunft für den Standort Augsburg ist. Und wenn man die emsigen Näherinnen und die zufriedenen Gesichter der Anwesenden gesehen hat weiß man, hier passiert etwas Außergewöhnliches, kein Sweatshop mit menschenverachtenden Arbeitsbedingungen, sondern Respekt und Freundlichkeit auf allen Ebenen.

Tja, da muß man einfach ganz laut #Hach sgen. Danke Sina für diesen schönen ersten Kaffee des Tages.

Autor: Rainer

Diplom-Informatiker, Baujahr 1961, Vater von 2 Kindern, Hundehalter, Sportschütze und Vereinsvorstand, Hobbymusiker (mit zweifelhaftem Erfolg), politisch interessiert, Leseratte, Freizeit-Philosoph und letztlich Blogger.

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