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Update zum Bürokratie-Desaster

Also, gestern ist es mir gelungen eine sehr nette und hilfreiche Dame von der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern an das Telefon zu bekommen. Die hat meiner Schilderung der Ereignisse interessiert zugehört und war ziemlich erstaunt. Denn, so erklärte sie mir, gibt es keinerlei Abrechnungsprobleme von Seiten der KVB wenn keine Überweisung vorliege. In dem Fall wäre eben nochmals die Praxisgebühr fällig was aber bei Kindern eh entfällt.

Fazit: Es scheint so zu sein, dass dieses bürokratische Monster seinen Ursprung hier im Klinikum hat. Bislang habe ich zusammenpassende Aussagen von Krankenkasse und KVB, nur das Klinikum droht mir an die Behandlung ohne Überweisungsschein nicht abrechnen zu können. Lustigerweise nennt sich die Abrechnungsabteilung dort „Erlösmanagement“ und da denkt man sich doch „erlöse mich von der Bürokratie“.

Mittlerweile habe ich sogar eine Überweisung besorgt und abgeschickt, denn Anna klagte darüber dass die Gipsschiene an der Handfläche reibe und sie dort schon eine Blase hätte. Also ein richtiger medizinischer Grund um zum Orthopäden zu gehen und nicht nur ein bürokratisch bedingter Grund. Wir waren dort am Mittwoch, gut eineinhalb Stunden Aufwand mit Hin- und Rückfahrt. Die ausgefallene Arbeitszeit zahlt mir natürlich wieder keiner…

Autor: Rainer

Diplom-Informatiker, Baujahr 1961, Vater von 2 Kindern, Hundehalter, Sportschütze und Vereinsvorstand, Hobbymusiker (mit zweifelhaftem Erfolg), politisch interessiert, Leseratte, Freizeit-Philosoph und letztlich Blogger.

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