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Wie finde ich denn das..?

Gestern Mittag war ich mit meiner Hündin Lucy am Waldrand spazieren. Und wie wir da so gehen liegt vor uns auf dem Waldweg ein Schlüsselbund. Also aufgehoben und dann mal überlegt was man damit machen kann.

Anruf bei der Polizei in der Zentrale in Göggingen. Dort könnte ich ihn hinbringen, aber Göggingen ist relativ weit weg. Die Beamten dort haben die Idee, dass ich ihn ja auch hier in Haunstetten im Bürgerbüro abgeben könnte. Also bin ich, bevor ich wieder in die Arbeit bin mal schnell zum Bürgerbüro. Die haben aber Dienstag nur bis Mittag auf. Nächster Versuch also heute morgen.

Da bin ich dann um 7:30 Uhr hin und wollte den Schlüssel abgeben. Denkste, Fundsachen nehmen sie nicht an, die soll ich doch bitte zur Fundstelle bei St. Max bringen. Wir hatten heute morgen aber eh einen Termin in der Innenstadt und so bin ich dann halt auf dem Weg dorthin kurz in Göggingen bei der Polizei vorbeigefahren und habe das Fundstück dort abgegeben.

Aber ernsthaft liebe Stadt: So ein Prozedere motiviert natürlich voll, Fundsachen aufzuheben und abzugeben. Polizeidienststellen werden immer mehr ausgedünnt und Bürgerbüros wollen nicht, auch wenn ich mir nicht vorstellen kann, warum das Bürgerbüro als städtische Dienstleistungsstelle keine Fundstücke annehmen kann, denn das Fundbüro ist ja auch eine städtischen Dienstleistungsstelle.

Ich habe mir jedenfalls vorgenommen den nächsten Schlüsselbund der irgendwo am Boden liegt dort liegen zu lassen, ist einfach mit weniger Aufwand verbunden.

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Autor: Rainer

Diplom-Informatiker, Baujahr 1961, Vater von 2 Kindern, Hundehalter, Sportschütze und Vereinsvorstand, Hobbymusiker (mit zweifelhaftem Erfolg), politisch interessiert, Leseratte, Freizeit-Philosoph und letztlich Blogger.

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