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Wer die Wahrheit sagt braucht ein schnelles Pferd

sagten schon die Indianer. Heute ist es günstiger, wenn man Asyl z.B. in Hongkong bekommt, so wie das der NSA-Whistleblower Edward Snowden haben möchte. Denn mit seiner Aktion die Abhöraktivtäten der USA offen zu legen hat er sich nicht nur Freunde gemacht.

So fordern einige Kongressmitglieder bereits die Auslieferung des Whistleblowers. Immerhin wirbelt die Prism-Sache ja mächtig Staub auf und besonders unverschämt ist die folgende Begründung mit der man Snowden einen Strick drehen will:

Any person who has a security clearance knows that he or she has an obligation to protect classified information and abide by the law.

Also, jeder der vertrauliche Informationen hat weiß, dass er die Pflicht hat diese zu schützen und sich an das Gesetz zu halten. Das wirft natürlich die Frage auf, ob dies auch gilt, wenn das was er weiß ein Vorgang ist, der eigentlich illegal ist. Oder um es mit dem Augsburger Bertold Brecht zu formulieren:

Wenn Unrecht zum Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht.

Snowden hat genau diesen erforderlichen Widerstand geleistet um auf die Schweinereien hinzuweisen welche die USA jeden Tag unter dem Deckmantel der „nationalen Sicherheit“ begeht. Wenn man in dieser Aktion dann einen Geheimnisverrat sieht, dann zeigt das nur, dass die USA längst ein totalitärer Staat geworden ist.

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Autor: Rainer

Diplom-Informatiker, Baujahr 1961, Vater von 2 Kindern, Hundehalter, Sportschütze und Vereinsvorstand, Hobbymusiker (mit zweifelhaftem Erfolg), politisch interessiert, Leseratte, Freizeit-Philosoph und letztlich Blogger.

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