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Elektronische Bibliothek

Heute war ich in der Stadtbücherei und habe mal meinen Jahresbeitrag gezahlt, denn ich wollte die elektronische Ausleihe von Büchern ausprobieren. Die Idee ist ja, dass man, wenn man dort ein Buch „ausleiht“ dieses Buch für einen bis zum Ende der Leihfrist lesbar ist. Ihr ahnt es schon, das geht natürlich nur mit DRM also musste ich mal wieder meine virtuelle Windows-Instanz bemühen um das Buch runterzuladen. Hier ging es leider nicht so durchschaubar wie ich es gerne gehabt hätte, denn wenn man auf den Download-Button klickt kommt kurz ein Download-Fenster und verschwindet dann wieder.

Erst nach dem Umschalten zur Sony-Reader-Applikation sah ich dann ein neues Buch, aber noch ohne Cover, dafür mit einem „Pfeil-nach-unten“-Icon. Wenn man da drauf klickt, dann lädt er wohl wirklich den Content runter. Den kann ich dann wie üblich ins Linux schieben und via Calibre auf den E-Book-Reader kopieren. Da kann man das Buch dann auch öffnen und lesen und wenn man in der Dateiansicht lange auf das Buch klickt kann man Informationen einsehen, eben auch, wie lange die Leihfrist für das Buch noch ist. Das ausgeliehene Buch ist also erst mal bis zum 15. Oktober um Mitternacht lesbar, ich werde dann mal sehen, was mit dem Buch passiert. Und jetzt natürlich auch ein wenig lesen, so ich Zeit dazu habe.

Zurückbringen muss man ein solches elektronisch ausgeliehenes Buch natürlich nicht mehr und ab 15.10. wird es dann für einen anderen Ausleiher zur Verfügung stehen. In sich eine tolle Idee, denn die elektronische Bibliothek hat natürlich rund um die Uhr geöffnet und nicht nur an ein paar Wochentagen wie hier die Zweigstelle im Stadtteil.

Autor: Rainer

Diplom-Informatiker, Baujahr 1961, Vater von 2 Kindern, Hundehalter, Sportschütze und Vereinsvorstand, Hobbymusiker (mit zweifelhaftem Erfolg), politisch interessiert, Leseratte, Freizeit-Philosoph und letztlich Blogger.

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