Buchstöckchen

Martin winkt nicht nur manchmal mit dem Zaunpfahl, manchmal wirft er auch mit Blogstöckchen. Dieses hier greife ich einfach mal auf bevor es noch irgendwen am Kopf trifft. 🙂

Welches Buch liest Du momentan?
Aktuell lese ich „Weniger schlecht programmieren“ von Kathrin Passig und Johannes Jander.

Warum liest Du das Buch? Was magst Du daran?
Ein Grund ist mein Beruf der mir unlängst wieder mal die Einarbeitung in eine „gewachsenes Softwareprojekt“ beschert hat welches durchaus suboptimal programmiert wurde. Und wenn wir eine Refaktoriereung dieses Monsters angehen wollen, dann wäre es schon nicht verkehrt, sich entsprechend vorzubereiten, das Buch ist also so was wie „berufliche Weiterbildung“ für mich, auch wenn ich überzeugt bin, dass ich nicht schlecht programmiere. 🙂

Wurde Dir als Kind vorgelesen? Kannst Du Dich an eine der Geschichten erinnern?
Nicht dass ich mich erinnern könnte. Ich hatte in den ersten Grundschuljahren ein paar derbe Probleme mit dem Lesen, irgendwann machte es im Kopf aber den berühmten „Klick“ und von da an verschlang ich alles was die Stadtbücherei an Büchern hergab.

Gibt es einen Protagonisten oder eine Protagonistin, in den /die Du mal regelrecht verliebt warst?
Nein. Ich neige nicht dazu mich in fiktive Gestalten zu verlieben. 🙂

In welchem Buch würdest Du gern leben wollen?
Wenn ich so spontan entscheiden müsste, dann wäre für mich die Gesellschaftsform wünschenswert welche Eric Frank Russell in „The Great Explosion“ auf einem Planeten beschreibt auf dem es kein Geld sondern nur „obligations“ gibt. Und das universelle Recht, zu allem auch mal „Nein“ zu sagen.

Ein Lieblingssatz aus einem Buch?
„Myob“. Eben aus oben erwähnten „The Great Explosion“. Kann mit „my obligation“ oder auch „mind your own business“ interpretiert werden. Und fällt in die Kategorie „farbige Metapher für Nein“.

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Über Rainer

Diplom-Informatiker, Baujahr 1961, Vater von 2 Kindern, Hundehalter, Sportschütze und Vereinsvorstand, Hobbymusiker (mit zweifelhaftem Erfolg), politisch interessiert, Leseratte, Freizeit-Philosoph und letztlich Blogger.