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An den Billigklamotten klebt jetzt Blut

Noch ein sorgenvoller Blick, diesmal nach Kambodscha. Dort streiken die Textilarbeiter für mehr Lohn und das ist natürlich schlecht für die Ausbeuter die dort ihren Profit maximieren. Und heute hat die Militärpolizei gezielt in die Menge der Demonstranten geschossen und mindestens drei Menschen getötet.

Wenn ihr also das nächste Mal billigen Fummel bei den Discountern kauft, dann denkt mal an die Leute, die im Herstellungsland ausgebeutet werden und die ihren Arbeitskampf nach mehr Lohn mit dem Leben bezahlen mussten. Und das ganze weil sie statt 60€ im Monat gerne das Doppelte hätten.

Und dann überlegt mal, dass ihr wahrscheinlich sogar bereit wärt ein paar Euro mehr für die Klamotten zu bezahlen, nur eben ist unser ausbeuterisches System so gestrickt dass dieser höhere Preis deswegen noch lange nicht beim Erzeuger ankommt, sondern nur den Ausbeuter noch reicher macht.

Und denkt auch an diesen Bericht wenn unsere Politiker wieder fordern, dass die Bundeswehr im Landesinneren eingesetzt werden soll um auszuhelfen wenn Not am Mann ist.

Autor: Rainer

Diplom-Informatiker, Baujahr 1961, Vater von 2 Kindern, Hundehalter, Sportschütze und Vereinsvorstand, Hobbymusiker (mit zweifelhaftem Erfolg), politisch interessiert, Leseratte, Freizeit-Philosoph und letztlich Blogger.

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