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Warum Ferrero bei mir auf der schwarzen Liste steht

Es gibt Firmen, von denen will ich einfach nichts kaufen. Eine davon ist der Süßwarenhersteller Ferrero. Der ist nämlich der ziemlich abghobenen Ansicht, dass er Monopolrechte über die neue Top-Level-Domain „.kinder“ besitzen sollte. Denn schließlich stellt er ja die bekannte „Kinder-Schokolade“ her und ist daher sozusagen höchst kompetent um alle Fragen zum Thema „Kinder“ zu beantworten. Neu ist das freilich nicht. Damals, als man noch nicht mit neuen Toplevel-Domains die Wirtschaft streichelte wollte der Konzern in Österreich die Herrschaft über die Domain „kinder.at“ erlangen, ist aber höchstrichterlich abgeschmettert worden. Für mich war das damals allerdings dann der Anstoß um Produkte dieses Herstellers zu meiden, denn wenn der Konzern sich vernünftigen Argumenten gegenüber als „beratungsresistent“ erweist muss er den Unmut der Leute eben über schwindende Umsätze verspüren. Wobei ich eh nicht soviel von denen gekauft habe als dass sie schmerzhafte Einbußen erlitten hätten. Aber hier geht es mir einfach ums Prinzip. Und übrigens, die teure Haselnußcreme des Herstellers kann man auch sehr einfach selbst herstellen wie meine Frau nun bewiesen hat und die selbstgemachte schmeckt mindestens genauso wie das Produkt des Möchtegern-Kinder-Monopolisten.

Autor: Rainer

Diplom-Informatiker, Baujahr 1961, Vater von 2 Kindern, Hundehalter, Sportschütze und Vereinsvorstand, Hobbymusiker (mit zweifelhaftem Erfolg), politisch interessiert, Leseratte, Freizeit-Philosoph und letztlich Blogger.

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