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Im Ausland ist der Deutsche Ausländer

Im Ausland ist der Deutsche Ausländer. Eine ganz einfache Erkenntnis der sich kaum einer verschließen kann. Schwieriger wird es allerdings, wenn man von allen Ländern einen rigorosen Sparkurs fordert der die Binnennachfrage kaputt macht und sich die Scheuklappe „Internationale Wettbewerbsfähigkeit“ aufsetzt. Die NachDenkSeiten haben einen sehr schönen Artikel dazu der letztlich feststellt, dass die Exporte auch wegbrechen werden wenn in den Ländern in die wir so gerne exportieren die Binnennachfrage wegbricht.

1 Kommentar

  1. Carsten Kettner

    23/06/2014 @ 07:43

    Ist das nicht eine etwas verkürzte Sicht?
    Die Realität sieht doch so aus, dass wir die Ware, die wir ins Ausland exportieren, auch noch selbst bezahlen. Beispiel die Rüstungsgüter, die nach Griechenland gehen, werden von den Hilfszahlungen, die zu 25% aus D kommen gleich mitbezahlt. Ich frage mich dann immer, warum die Bundesregierung Rheinmetall nicht gleich die Beträge für Panzer überweist, ohne Umweg von Waren über Griechenland und andere Staaten.
    Darüber hinaus ist es eine Binsenweisheit und seit langem praktizierte Politik, die Mittelschicht auszupressen. Diese Schicht, die finanziell die leistungsfähigste ist (da zahlenmäßig noch der Unterschicht und Oberschicht überlegen) läßt sich am leichtesten knebeln. Die Unterschicht hat nichts, die Oberschicht gibt nichts und der deutsche Michel aus der Mittelschicht läßt sich mit Brot und Spielen einschläfern.