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Der Zeit Online ist keine Hetzparole zu dumm…

…um sie nicht für ihre total bekloppte Kriegspropaganda zu benutzen. Heute hetzen wir mit dem Artikel „Keine Sanktion ist zu hart“ weiter gegen Russland. Und ich google derweil nach, ob der Zeit-Verlag mittlerweile vom Axel Springer Verlag übernommen wurde oder die Redaktion von Bild-„Journalisten“ infiltriert wurde. Ok, das war nur ein Scherz, denn die letzten Wochen disqualifiziert sich die Zeit durch permanente Kriegshetzerei.

Dieser Zeit-Artikel ist derart ekelerregend dass es mir schwerfällt mich mit ihm zu beschäfitgen. Er beginnt mit der Behauptung, dass der Absturz von MH17 ein Abschuß war, obwohl das bislang noch nicht zweifelsfrei feststeht. Und man bennent sofort den Schuldigen, nämlich den Oberschurken Putin.

Und der Schmierfink versucht sich dann in Rhetorik:

Sind das die westlichen Werte, von denen dieser Tage immer die Rede ist? Man kann also einfach so ein ziviles Flugzeug mit 298 Menschen vom Himmel holen, ohne schwerwiegende Folgen befürchten zu müssen?

Nein, Herr Luther, die westlichen Werte bestehen darin, dass man ungestraft Menschen mit Drohnen ermorden darf und man geflissentlich wegsieht, wenn in Gaza mittlerweile über 600 Menschen, hauptsächlich Zivilisten, Frauen und Kinder von den israelischen Streitkräften ermordet wurden. Die Folgen für derartige Verbrechen: Keine, denn man definiert sich einfach als „wir sind die Guten“ und hat damit den Persilschein sich nicht mehr an irgendwelche Gesetze oder gar das Völkerrecht halten zu müssen.

Und obwohl die Auswertung der Flugschreiber noch gar nicht begonnen hat, geschwiege denn man angefangen hat, die Wrackteile zu sammeln um daraus die Maschine zu rekonstruieren um die Absturzursache zu ermitteln benennt der Kriegshetzer schon den Schuldigen und fordert härteste Sanktionen gegen Russland. Denn Russland wäre an allem Schuld, und natürlich gibt es in der Ukraine keine Faschisten sondern nur friedliche Menschen die mehr Mitbestimmung haben wollten.

Die Stoßrichtung ist klar, man wiederholt seine Propagandalügen einfach so lange bis sie als „Wahrheit“ in den Köpfen wahrgenommen wird. Solche läppischen Dinge wie Unschuldsvermutung und Objektivität sind im Jahr 2014 längst auf der Strecke geblieben, man rüstet verbal auf und fordert letztendlich nichts anderes als Krieg.

Frieden hat ja schon lange keiner mehr gefordert, denn Frieden ist schlecht fürs Geschäft. Die Rüstungsindustrie macht keinen Umsatz wenn man nicht täglich Bomben und Munition verbraucht und manchmal stellt man sich die Frage, ob man auf ein Wiederaufbau-Wirtschaftswunder hofft wenn nach dem nächsten Krieg alles am Boden zerstört ist?

Dieses kriegsgeile Geschmiere der Zeit ekelt mich so was von an, das grenzt ja schon fast an Körperverletzung…

Autor: Rainer

Diplom-Informatiker, Baujahr 1961, Vater von 2 Kindern, Hundehalter, Sportschütze und Vereinsvorstand, Hobbymusiker (mit zweifelhaftem Erfolg), politisch interessiert, Leseratte, Freizeit-Philosoph und letztlich Blogger.

1 Kommentar

  1. Carsten Kettner

    23/07/2014 @ 07:37

    Der Kommentar von Luther ist in der Tat starker Tobak. Aber die mittlerweile über 500 Kommentare zu diesem Artikel sprechen für sich und auch für eine gewissen geistige Gesundheit (im positiven Sinne) der Leserschaft – ohne alle 500 Kommentare vollständig gelesen zu haben.
    In der Tat würde man solch einen Schwachsinn, wie den von Luther nicht in der Zeit vermuten, aber heutzutage scheint nichts mehr unmöglich zu sein…