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Mein neuer eBook-Reader

Zur Abwechslung mal was unpolitisches. Ich habe mir neulich mal wieder einen eBook-Reader geleistet, da ich festgestellt habe, dass ich eigentlich gerne abends vor dem Schlafengehen noch etwas lese, aber im Sommer bei offenem Fenster ist es sehr suboptimal wenn man dann das Licht einschaltet um das e-Ink-Displays des Readers lesen zu können. Ok, gefühlt 1234 Moskitos sehen das anders, aber für mich war klar, dass ich einen Reader mit Hintergrundbeleuchtung brauche. Und vielleicht mit einer etwas höheren Auflösung als der alte Sony-Reader, der gerade mal 800×600 Pixel hat. Denn mit dem Alter werden meine Augen immer schlechter.

Die Wahl ist dann auf einen Kobo Aura gefallen, der ist nicht arg viel größer als mein alter Reader, hat aber eine etwas höhere Auflösung und eben auch die Lesebeleuchtung für abends.

kobo-auraEin sogenanntes „Sleep-Cover“ habe ich dazu gekauft, das hat im Deckel einen flachen Magneten der über dem Reed-Kontakt im Gerät zu liegen kommt wenn man das Cover zuklappt. Damit kann der Reader feststellen, dass er jetzt „schlafen“ darf und schaltet dann in den Schlafmodus und vor allem die Hintergrund-Beleuchtung ab.

Der Kobo Aura gefällt mir sehr gut, denn er bietet weitaus mehr Möglichkeiten als der Sony die Darstellung auf dem Display nach eigenen Vorstellungen anzupassen. So kann man nicht nur die Schriftart und Schriftgröße wählen, sondern eben auch den Zeilenabstand so einstellen, dass man bequem und ermüdungsfrei lesen kann. Und die Schriftqualität ist recht gut wie folgendes Bild zeigt:

kobi-schriftInteressant ist in diesem Zusammenhang auch, dass der Reader wohl auch typographische Begriffe wie „Schusterjunge“ und „Hurenking“ kennt. Beim lesen fiel mir auf, dass manchmal der untere Bilschirmrand frei blieb, man also umblättern muss. Eben um diese typographischen Fehler zu vermeiden.

Ein wenig gewöhnungsbedürftig ist die Seitennavigation die bei den 1344 Seiten von „The Lord of the Rings“ hart an ihre Grenzen kommt. Mehrere Wörterbücher sind integriert und wem das nicht reicht, der findet bei The Digital Reader eine Anleitung wie man eigene Wörterbücher auf dem Gerät installieren kann.

Nützlich ist auch die Pocket-Intergration. So kann ich mir tagsüber bestimmte Nachrichtenartikel aus meinem News-Feed in Pocket speichern und dann in Ruhe abends am eBook-Reader lesen. Insgesamt muss ich sagen, dass Kobo hier ein sehr anständiges Produkt hat das man getrost weiterempfehlen kann.

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Autor: Rainer

Diplom-Informatiker, Baujahr 1961, Vater von 2 Kindern, Hundehalter, Sportschütze und Vereinsvorstand, Hobbymusiker (mit zweifelhaftem Erfolg), politisch interessiert, Leseratte, Freizeit-Philosoph und letztlich Blogger.

1 Kommentar

  1. Hey Rainer, hoffe du hast Spaß mit dem Teil. Ich habe ein Kindle und bin damit zufrieden. Gut wenn der mal kaputt ist kann man sich umorientieren.