Artikelformat

Goodreads und der fehlende Kontext

Über den Morning Coffee beim Digital Reader bin ich heute zu diesem Bericht über Goodreads gekommen und musste feststellen, dass der Autor dieses Artikels einen ganz elementaren Schwachpunkt bei Goodreads anspricht: Es fehlt der Kontext.

Das Problem ist, dass ich diverse Bücher auf meiner Liste der Bücher habe die ich gerne mal lesen möchte. Die landen da aber nicht weil sie aus irgend einem Bücherregal fallen, sondern aus Gründen. Mein letzter Neuzugang auf der Goodreads „to read“ Liste ist beispielsweise „Deep Work“ von Carl Newport. Das Buch steht jetzt in meinem Regal, aber warum es da steht weiß ich nächste Woche vielleicht schon nicht mehr. War es ein Zufallsfund? Hat irgendwer mir dieses Buch empfohlen? Goodreads bietet mir keine Möglichkeit an diese Information irgendwo zu hinterlegen. Im Falle von „Deep Work“ bin ich über die LinkedIn GTD-Gruppe auf dieses Buch gestoßen. Andere Bücher die ich gelesen habe waren Empfehlungen von Familienmitgliedern oder Freunden. Oder ein Buch wurde in einem Podcast besprochen.

Zum Glück habe ich nicht nur Goodreads sondern mein eigenes GTD-System. Da gibt es einen Abschnitt wo die Bücher drinstehen die ich gerne lesen möchte, evtl. mit Links zum Buchhändler oder eBook. Und eben mit erklärendem Text warum das Buch es auf meine Wunschliste geschafft hat.

Hier sollte Goodreads dringen nachbessern. Denn je größer die Liste wird, umso unübersichtlicher wird sie auch und ich habe keine Lust mir alles merken zu müssen. Denn dazu habe ich ja diese Listen. Um meinen Kopf frei zu machen und von der Last sich etwas merken zu müssen zu befreien.

Autor: Rainer

Diplom-Informatiker, Baujahr 1961, Vater von 2 Kindern, Hundehalter, Sportschütze und Vereinsvorstand, Hobbymusiker (mit zweifelhaftem Erfolg), politisch interessiert, Leseratte, Freizeit-Philosoph und letztlich Blogger.

Kommentare sind geschlossen.