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Return to sender – again

Nächste Woche hat mein Schwiegervater Geburtstag. Also haben wir eine Kleinigkeit besorgt und gestern als Brief in einer gepolsterten Versandtasche abgeschickt. Dafür war ich gestern am frühen Nachmittag extra auf der „Post“, also in dieser Postagenturfiliale die bei uns in einem Laden anesiedelt ist. Als ich heute meinen Briefkasten öffnete gab es eine Überraschung.

Der Brief war wieder da, mit einem Aufkleber über der Empfängeradresse:

posthinweis

Es fehlen also 10 Cent. Die größe der Versandtasche war in etwa C5, also etwas größer als DIN A5 und etwas kleiner als DIN A4. Und das Gewicht (ermittelt mit der digitalen Diät-Küchenwaage) war 138 Gramm. Also weit von dem Grenzwert 500g entfernt. Na, vielleicht hat sich die Dame auf der Post bei den Briefmarken vertan. Mal schauen:

briefmarken

90 Cent + 90 Cent + 90 Cent + 100 Cent sind 370 Cent, oder 3,70 €. Also genau das, was so ein Brief gemäßt dem Hinweisaufkleber kostet.

Also wieder zur Postfiliale und das Probem geschildert. Die gleiche Dame die mich gestern bedient hat war da und hat dann selbst nochmal zusammengezählt, wobei sie dann für 1,80 plus 1,90 tatsächlich den Taschenrechner bemühen musste. Aber ok, da selbst ein elektronischer Rechenknecht auf das gleiche Ergebnis kommt haben wir den Aufkleber abgezogen und der nächste Versuch startet. Ich werde morgen auf jeden Fall ein seltsames Gefühl im Bauch haben, wenn ich den Briefkasten öffne. Und nebenbei glaube ich langsam, dass Post nach Italien auf irgendwie sehr komplziert zu sein scheint, denn neulich hatte ich ja ähnlichen Spaß mit einem Postpaket. Wobei man hier noch ergänzend anmerken muss, dass DHL der Ansicht ist, mir hier nichts erstatten zu müssen, denn immerhin haben sie das Paket in der Gegend rumgefahren. Hermes hat dann aber den zweiten Versuch gemacht und das Paket erfolgreich zugestellt.

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