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Pick-Tricks

Diese Woche hatte ich eine schöne Überraschung im Adventskalender den ich von meiner Frau gebastelt bekommen habe. Es war eine Dose mit „Pick Geek“ Picks drin, Gitarren-Plektren in unterschiedliche Stärke. Die musste ich natürlich gleich mal ausprobieren.

Bislang war der Pick meiner Wahl der Dunlop Jazz III den ihr auf dem Bild links seht.

pickbothAls Vergleich habe ich dann von den Pick Geek  Plektren den Heavy genomen, der ist von der Biegsamkeit ähnlich wie der Dunlop Jazz III.

Ein pickoverUnterschied ist sicher die Größe.  Der Pick Geek ist um einiges größer als der Dunlop was man auf dem nebenstehenden Bild sehr schön sehen kann. Auch die Form ist etwas unterschiedlich, während der Jazz III am unteren Ende relativ spitz zuläuft ist der Pick Geek Heavy eher sanft abgerundet. Die Frage ist natürlich, ob man klanglich dann auch einen Unterschied feststellen kann oder nicht. Also gleich mal die Gitarre genommen und die neuen Plektren ausprobiert. Es waren ein paar dünnere dabei, die sind interesssant, aber vielleicht eher für die Ukulele als für die Gitarre. Im direkten Vergleich zwischen den beiden Plektren erscheint mir der Pick Geek vom Klang her etwas runder zu sein. Das hat natürlich mein Ingenieursherz höher schlagen lassen und mich gleich mal inspiriert das genauer zu untersuchen.

Ich habe hier mal ein 10 Sekunden Stück aufgenommen, zunächst mit dem Jazz III:

Hier nun das gleiche Stück mit dem Pick Geek Heavy gespielt:

Hört sich fast gleich an. Allerdings bin ich dann mal in die WAV-Datei der jeweiligen Aufnahme reingezoomt. So sieht der Dunlop Jazz III aus:

rot

Und nun das Intro, gespielt mit dem Pick Geek Heavy.

gold

Während der Jazz III auf der Kurve viele kleine Zacken wie „Sägezähne“ hat sieht man das beim Pick Geek Heavy nicht so sehr. Außerdem ist der Pick Geek Heavy ein wenig lauter, kann natürlich auch an mir liegen, obwohl ich versucht habe, das Stück mit gleicher Anschlagstärke zu spielen.

Als Erklärung für diese „runderen Töne“ beim Pick Geek fällt mir eigentlich nur die abgerundete Spitze des Picks ein. Das dürfte die Saite doch geringfügig anders „zupfen“ als beim Jazz III. Besonders fällt mir der Unterschied bei Powerchords auf, die klingen mit dem Jazz III relativ „rupfig“, mit dem Pick Geek Heavy hingegen deutlich besser.

Ich werde also mal für die nächste Zeit die neuen Plektren nutzen um zu sehen, ob meine Probleme (besonders bei den Powerchords) vielleicht vom Plektrum her kamen. Ich bin ja leider noch kein Profi, heute hörte ich z.B. im SBL Podcast mit Trevor Barry dass dieser als er mal seinen Pick nicht dabei hatte einfach die SIM-Karte aus seinem Telefon als Pick benutzte. Not macht erfinderisch und ein echter Profi klingt auch damit gut.

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