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Solar powered

Heute sind die Teile für meine Solar-Insellösung zum Betreiben des Feinstaubsensors angekommen. Also habe ich gleich mal gebastelt.

Es 20180629_153949fängt mit dem Solarmodul an das ein wenig größer ist als ein DIN A5 Blatt. Dieses Modul hat ungefähr 3 m Anschlußkabel und am anderen Ende dann zwei Schraubösen, die ich aber gleich mit dem Seitenschneider zurechstutzen musste, denn die Schraubklemmen am Laderegler eigenen sich nicht zur Aufnahme dieser doch relativ großen Ösen. Das ist auch das einzige was an Kabeln bei dem Set dabei ist, das Kabel zwischen Laderegler und der Pufferbatterie fehlt, da muss man dann auch wieder selbst in seiner Bastelkiste suchen was man hat. Ich habe ein ausrangiertes dickes Lautsprecherkabel verwendet, denn für theoretisch mögliche 10A Ladestrom braucht man doch ein wenig stärkere Kabel als irgendwelchen Klingeldraht. Das Modul habe ich dann auf den Dachsparren gelegt, es ist also unter dem Well-Plexiglas des Daches montiert und ist so einerseits vor der Witterung geschützt, bekommt aber andererseits auch genügend Licht ab.

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Von dort geht es zum Laderegler. Der sorgt dafür, dass die Batterie geladen wird wenn genügend Sonnenenergie zur Verfügung steht. Und natürlich auch dafür, dass die Batterie nicht zu tief entladen wird, wenn es mal zappenduster ist. Den Laderegler habe ich einfach an die Balken meines Gartenhauses geschraubt:

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Der Laderegler ist gerade mal 13×7 cm groß. Im Display sehen wir, dass wir 12,7 V Batteriespannung haben und dass die Solarpanel den Akku-Laden während dieser gleichzeitig den Verbraucher versorgt. Der Laderegler hat passenderweise gleich 2 USB-Buchsen, da kann ich also meinen Feinstaubsensor direkt anschließen.

Schließlich ist da noch die Pufferbatterie zu erwähnen. Das ist ein 12V Bleiakku mit 7,2 Ah Kapazität. Als Anschlüsse hat er Flachstecker mit 4,8mm, man bräuchte also passende Kabelschuhe. Da das meine Elektro-Bastelkiste nicht hergibt habe ich einfach mal zwei Lüsterklemmen angepasst und diese zum Anschluß des Kabels verwendet.

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Damit habe ich jetzt eine autark funktionierende Stromversorgung für 12V oder 5V (via USB) im Gartenhaus.

Autor: Rainer

Diplom-Informatiker, Baujahr 1961, Vater von 2 Kindern, Hundehalter, Sportschütze und Vereinsvorstand, Hobbymusiker (mit zweifelhaftem Erfolg), politisch interessiert, Leseratte, Freizeit-Philosoph und letztlich Blogger.

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