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Meine Verkehrswende

Nach über 25 Jahren habe ich mir diese Woche ein neues Fahrrad geleistet. Es gibt so viele Kurzstrecken hier in der Stadt die ich statt mit dem Auto auch mit dem Fahrrad erledigen kann, besonders jetzt im Sommer bei schönem Wetter. Das ist ökologisch sicher sinnvoll und tut mir in Sachen Fitness auch gut.

Also bin ich Freitag vormittag mal zum lokalen Fahrradhändler hier gefahren (noch mit dem Auto) und habe zwei Fahrräder ausprobiert. Eines mit Nabenschaltung war von der Rahmengröße für mich nicht optimal passend. Das zweite Fahrrad hingegen war eigentlich passend, nur war der Sattel zu hoch was ich beim ersten Absteigen dann merkte, denn da bin ich samt Fahrrad gestürzt. Linker Arm gut aufgeschürft. Na ja, egal, machen wir den Sattel halt tiefer, dann passt das.

Also Kaufzusage erteilt und noch ein wenig Zubehör ausgesucht, sprich Schloß (teure Ausführung), Trinkflasche (kann man im Sommer bestimmt brauchen), Tacho und Satteltasche damit ich auch mal kleiner Einkäufe mit dem Fahrrad machen kann.

Am Nachmittag bin ich dann mit dem ÖPNV zum Fahrradhändler gefahren um es abzuholen. Leider war es noch nicht ganz fertig, Tacho hat gefehlt, aber den kann ich ja auch hin bauen. Beim Preis gab es einiges an „Rabatt“ vom Händler, das „nackte“ Radl war bei 830€, mit Zubehör waren es am Ende dann 932€.

Neues Fahrrad

Das Fahrrad ist ein Trekking-Bike von Victoria, 28-zoll-Räder mit Scheibenbremsen vorne und hinten, Nabendynamo und 27-Gang-Kettenschaltung. Vorne hat es eine Federgabel die ich bei unseren holprigen Radwegen hier sehr zu schätzen weiß.

Die Satteltasche ist abnehmbar, wasserdicht und bietet relativ viel Platz. Allerdings addiert sie auch zu der Höhe am Gepäckträger, sprich als ich mit dem Ding daheim angekommen bin endete das Absteigen wieder erst mal in einem Sturz weil ich an der Satteltasche hängen blieb. Wieder unsanft auf dem linken Unterarm gelandet der jetzt einen schönen Bluterguss am Ellenbogen hat. Also nochmal den Sattel um ein par Zentimeter runter geschraubt, jetzt klappt das mit dem Absteigen auch ohne Stunts und mein linker Arm hat Zeit sich zu erholen.

Nach 300 km oder bis spätestens Ende August gibt es dann die erste „Wartung“ auf Gutschein. Das haben wir letztes Jahr auch schon mit dem neuen Fahrrad von Stefan gemacht welches wir auch bei diesem Händler gekauft haben.

Autor: Rainer

Diplom-Informatiker, Baujahr 1961, Vater von 2 Kindern, Hundehalter, Sportschütze und Vereinsvorstand, Hobbymusiker (mit zweifelhaftem Erfolg), politisch interessiert, Leseratte, Freizeit-Philosoph und letztlich Blogger.

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