HomeOffice

So, Freitagabend, die dritte Woche im neuen Job ist geschafft. Also mal Zeit, ein wenig zu reflektieren wie sich das neue Leben im HomeOffice anfühlt.

Bereits Ende Juli wurde mir vom Arbeitgeber ein Notebook mit Dockingstation und Zubehör zur Verfügung gestellt. Den habe ich dann auch mit der von mir verwendeten Linux-Distribution installiert damit ich für den ersten Tag einsatzbereit bin.

Für die ersten Wochen und Monate gibt es eine „Onboarding-Checkliste“ die ich gerade gemütlich abarbeite. Dazu gehören dann auch so Dinge wie „Andere Teammitglieder kennenlernen“ oder „VPN-Zugang einrichten“. Letzteres war bei mir etwas trickreich, was wohl auch am Umlaut in meinem Namen liegen kann.

Mittlerweile habe ich einige Leute aus unserem Team und dem Projektteam dem ich zugeordnet bin kennengelernt, einige sind noch im Urlaub, aber insgesamt ist es eine lockere Atmosphäre und ich muss mich eben ein wenig in die Materie einarbeiten.

Die Lernkurve ist recht steil, aber ok, das ist genau die Herausforderung die ich haben wollte. Und so langsam werden die „Aha“-Erlebnisse mehr und die „WTF“-Momente weniger. Und obwohl wir ein verteiltes Team sind gibt es doch tägliche Videomeetings und die Teammitglieder sind auch jederzeit im Chat erreichbar wenn man Fragen hat.

Diese Woche habe ich dann mal einen Wandhalter für die Docking-Station am 3D-Druicker gedruckt und mir einen Monitorschwenkarm für VESA -Standardbefestigung besorgt. Mein alter Samsung-Monitor hat zwar keine Standard-VESA-Befestigung aber für wenig Geld gab es dann noch eine Adapterplatte die passt. Damit habe ich im Homeoffice jetzt auch einen externen Monitor für den Firmennotebook.

HomeOffice mit Firmennotebook und der Workstation

Meine 24 Core Workstation habe ich natürlich weiterhin im Einsatz, auf der Ergo-Tastatur tippe ich schneller als auf der Notebook-Tastatur, also mache ich da alle Dinge für die ich nicht zwingend via VPN ins Firmennetz muss. Der Notebook dient dann als Firmenzugang und natürlich auch als Testbasis für die Software mit der wir arbeiten.

Nach Feierabend kann ich den Notebook-Monitor bequem an die Wand bewegen und den Notebook aufräumen. Die Verbindung vom Notebook zur Docking-Station braucht ja nur ein USB-C Thunderbolt-Kabel darüber läuft dann alles, Akku-Laden, Ethernet und das Video zum externen Monitor. Echt angenehm, wenn man keinen Kabelsalat mehr hat.

Feierabend, der externe Notebook-Monitor ist aus dem Weg

Apropos Feierabend, das ist die größte Veränderung im Vergleich mit einem „ich gehe ins Büro“-Job. Da ich eine 40-Stunden Woche habe gab es ja neulich einen Timeular Time-Tracker und damit kann ich schön sehen, wie viel Arbeitszeit ich jeden Tag noch machen muss bevor Feierabend ist. Denn die Arbeit wird oft durch so banale Dinge wie „Mittagessen“ oder „Einkaufen“ gehen unterbrochen, aber mit dem Time-Tracker sehe ich eben sehr gut, wie lange ich jeden Tag schon gearbeitet habe.

Der Durchschnittliche Arbeitsbeginn in diesen drei Wochen war um 8:23 Uhr und Feierabend war im Schnitt um 19:15 Uhr, aber es gab auch Tage an denen ich erst deutlich nach 20 Uhr Feierabend machen konnte. Ist aber kein Problem, man muss sich nur daran gewöhnen, dass sich die Arbeitszeit weiter über den Tag verteilt.

Es ist auf jeden Fall genau das Setup für die Arbeit das ich mir immer gewünscht habe. Mittagessen daheim, was gesünder ist als jede Kantine und Feierabend machen heißt, dass man den Notebook verräumt und dann ist schon alles getan. Ist mir auf meine alten Tage weitaus lieber als irgendwelche Großraumbüros in denen man sich eher nicht besonders gut konzentrieren kann. Hier auch ein großes Lob an meine Familie, die mich hier in meinem Keller ohne Unterbrechungen arbeiten lässt.

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