Update von Lenny auf Squeeze

Gestern und heute habe ich meinen Arbeitsrechner daheim endlich auch von Lenny nach Squeeze hochgezogen. Vorher gab es erstmal ein Backup von /etc und /home und dann die Prozedur des „apt-get upgrade“ und „apt-get dist-upgrade“. Und nach dem ersten Reboot dann die Checkliste, was alles noch funktioniert und was nicht.

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Von Lenny nach Squeeze

Letztes Wochenende wurde das lange erwartete Debian 6.0 (Squeeze) freigegeben. Da habe ich mir dann am Montag gesagt „no risk, no fun“ und auf meinem Bürorechner einfach mal das Upgrade gestartet.

Los gehts

Der Bürorechner ist eine kleine Workstation und tut seit Etch seinen Dienst. Als vor zwei Jahren Lenny rauskam habe ich ihn auf Lenny hochgezogen und nun war das Upgrade auf Squeeze fällig. Also erst mal die /etc/apt/sources.list umgestellt und statt Lenny überall Squeeze eingetragen. Das „aptitude safe-upgrade“ brauchte dann erst mal einige Minuten um zu entscheiden, welche Pakete alles hochgezogen werden müssen. Dann der Download der zahlreichen Pakete der sich über einige Zeit erstreckte. Zum Glück kann man ja auch bei einem solchen Upgrade problemlos weiterarbeiten, das ist was wovon die Kollegen mit Windows-Rechnern die beim Starten öfter mal eine Gedenkminute einlegen für Updates nur träumen können. Das „safe-upgrade“ hat natürlich etliche Pakete zurückgehalten die ich dann in einem zweiten Anlauf mit „aptitude dist-upgrade“ dann aktualisiert habe.

Dist-Upgrade

Hier kam dann auch gleich die erste Situation die mich ins Schwitzen brachte. Im Zuge des Updates wird der Bootloader Grub durch Grub2 ersetzt und das erfordert, dass die Einstellungen von Grub ins neue Grub2 übernommen werden. Man erhält einen Dialog der sagt, man möge nun überprüfen ob die importierte Kernel-Befehlszeile richtig ist und sie gegebenenfalls anpassen und als Zeile sieht man eine Leerzeile. Was bitteschön soll da stehen? Selbst ich als Profi komme da ins Grübeln was mir dieser Dialog mitteilen will, also Augen zu und durch, einfach mik „OK“ weiter und sehen was passieren wird. Diese Phase dauerte auch nochmal ein paar Stunden und nach dem Essen kam dann der erste Reboot mit dem neuen 2.6.32-Kernel.

Reboot

Der Reboot brachte dann erst mal wieder den alten Grub der danach dann den neuen Grub per Chainloader nachlud. Von da aus dann in den neuen Kernel, denn einen alten Kernel konnte ich in den Grub-Menüs dank nicht funktionierender Cursortasten gar nicht auswählen. Dieses Problem hatte seine Ursache in der USB-Tastatur die im BIOS nicht als „legacy“-enabled eingestellt war, setzt man das im BIOS richtig, dann funktionieren auch die Tasten im Bootloader.

Die erste Ernüchterung kam dann beim Start, denn der X-Server wollte nicht starten, obwohl das nvidia-Kernel-Modul und der glx-Treiber installiert waren. Den Grund fand ich dann im Syslog, denn Squeeze aktualisiert auf die 195er-Version des Treibers und der ist für meine alte Quadro-FX1300 zu neu, da braucht es die ebenfalls als Paket vorhandene Version 173xx, die ja auch bei Lenny eingesetzt war. Nachdem diese Version installiert war funktionierte der X-Server auch und das erste was ich bemerkte war, dass KDE4 mit „nur einem Gigabyte RAM“ nicht wirklich Spaß macht. Aber es war Zeit für den Feierabend und den Vorsatz, am nächsten Morgen erst mal den Speicher aufzurüsten.

KDE4 oder Gnome

Am nächsten Morgen bekam die Kiste dann erst mal 4 GB RAM verpasst und damit lässt es sich ganz gut arbeiten. Jetzt ging es an die Applikationen, geht noch alles was vorher ging. Der erste Kandidat war der Pdigin, das Instant Messaging Programm aus Gnome. Das hatte ich unter Lenny selbst gebaut weil ich da das damals nicht vorhandene SIPE-Plugin brauchte um den in der Firma verwendeten Office-Communicator von Microsoft als Server nutzen zu können. Nun liefert Squeeze das ja mit, nur wollte diese Version nicht richtig funktionieren weil er wohl beim Start eine veraltete Library (nämlich die selbstgebaute in /usr/local/lib)  nutzen wollte. Also mal kurz den Pfad raus und ldconfig aufgerufen und schon startete Pidgin wenigstens, behauptete aber, auf eine Verbindung zu warten. Die Ursache für dieses Verhalten liegt darin, dass meine Kiste mit festen IP-Adressen in /etc/network/interfaces versorgt wird, aber das Upgrade trotzdem irgendwie den NetworkManager angezogen hat. Und wenn NetworkManager läuft, dann will das neue Pidgin wohl offensichtlich unbedingt ein vom NetworkManager verwaltetes Netz nutzen und das gibt es natürlich nicht. Das habe ich dann unter Gnome probiert und nach der Deinstallation des NetworkManagers und der abhängigen Pakete funktionierte dann das neue Pidgin. Also zurück nach KDE.

KDE4 geht nicht mehr

Die Ernüchterung folgte auf dem Fusse. KDE4 startet kurz an wenn man sich in KDM einloggt und dann sieht man wieder den KDM-Screen. Ich habe dann mal spaßhalber erst mal alle KDE-Pakete weggeworfen und neu installiert, aber gebracht hat es gar nix. Also doch mal nach sachdienlichen Hinweisen suchen.  Diese findet man in der Datei „~./xsession-erors“, hier mosert der X-Server ein nicht gefundenes Symbol in der libGL.so.1 an. Hey, eine solche Library lungerte auf der Kiste auch in /usr/local/lib rum, kam irgendwann zu Etch-Zeiten mit der manuellen Installation des nvidia-Treibers da wohl hin. Und siehe da, wenn /usr/local/lib in ldconfig drin ist, dann funkionierte KDE wieder. Erst mal beiseite gelegt und weitergemacht. Was ich hin und wieder auch nutzen muss ist der ICAClient von Citrix um auf Windows-Terminalserver zuzugreifen. Das geschieht bei uns über eine Web-Applikation die die Sessiondaten bereitstellt welche dann vom Citrix-Receiver ausgewertet werden. Ausprobiert und Fehlanzeige. Erst mal dauerte der Aufbau dieser Webseite ewig und das npica.so-Plugin wollte nicht so recht. Ein ldd auf wfcmgr im Verzeichnis des ICAClient zeigte dann auch, dass er keine libXm.so.4 fand. Die kann man sich aus dem libmotif4-Paket für i386 von sid holen und dann nach /usr/lib32 kopieren. ldd mosert dann zwar nicht mehr, aber funktionieren tut das Plugin deswegen immer noch nicht. Um das zu beheben musste ich nochmals „nspluginwrapper -i /usr/lib/ICAClient/npica.so“ aufrufen, danach ging es wieder.

Direct Rendering: No

Der nächste Knackpunkt war die 3D-Hardwarbeschleunigung. glxinfo meldete permanent „Direct-Rendering: No“ und ich wusste nicht warum. Dann habe ich mal die verschiedenen libGL-Stände gesucht und gesehen, dass via /etc/alternatives die libGL auf die richtige 173er-Version verlinkt (unter /usr/lib/nvidia), die libGL.so.1 aber wohl auf die vorher von Lenny vorhandene Version zeigte die vom Installskript dann unter /usr/lib/nvidia/diversions abgelegt wurde. Also das totale Kuddelmuddel an GL-Bibliotheken. Als ich das ein wenig aufgeräumt hatte und alle Verlinkungen auf die „richtige“ 173er-Version gebogen habe war dann Direct Rendering auch wieder eingeschaltet und mit einem mal gingen die Desktopeffekte.

Bacula-Backup

Der nächste Knackpunkt ist Bacula. Unter Lenny habe ich eine Version 2.4.4 auf meinem Büro-PC und dem Server der die Backups macht installiert. Mit Squeeze ist ist nun bacula-fd auf dem Client in einer Version 5.x vorhanden und das gemeine ist, dass die sich nicht mehr mit dem Bacula-Director in der alten Version unterhalten will. Aber den Server will ich jetzt nicht auch noch updaten, denn der ist momentan „business critical“ und da will ich keine Downtime wegen ähnlicher Überraschungen. Also werde ich wohl die Bacula-Pakete auf dem Server hochziehen müssen, die sind in Lenny-Backports mittlerweile auch in der Version 5 drin.

Fazit

So ganz schmerzfrei ging das Upgrade nicht, aber trotzdem kann ich nach 2 Tagen sagen, alles ist wieder funktionsfähig und die Anwendungssoftware wie OpenOffice oder GIMP sind nun auf einem relativ aktuellen Stand. KDE4 ist noch etwas gewöhnungsbedürftig, funktioniert mit 4 GB aber relativ gut. Auf Maschinen mit weniger als 1 GB ist aber KDE4 definitiv der Overkill, hier sollte man dann vielleicht auf einen „leichteren“ Desktop wie z.B. LXDE umsteigen.

Und ehrlich gesagt, es hat Spaß gemacht. Die kleinen Widrigkeiten beim Upgrade sehe ich eher als Denksportaufgabe an die das Gehirn in Form hält und freue mich, für jedes Problem auch eine Ursache (root cause) und Behebung gefunden zu haben. Ohne so was wäre es ja wirklich langweilig. Danke an das Debian-Team für die neue Version.

Warum ich Windows nicht mag

Heute war wieder so ein Tag der mich in meiner Abneigung von Windows bekräftigt hat. Was ist passiert? Meine Frau wollte unser USB-Midi-Keyboard welches ich mal günstig eingekauft habe an ihrem Laptop zum Noteneingeben nutzen. Der Laptop hat das superneue Windows 7 drauf und ich dachte, sollte ja kein Problem sein, aber ich habe die Rechnung ohne Microsoft gemacht. Der Gerätemanager zeigt mir das Ding an, mit gelbem Warnsymbol und sonst nix. Treiber gibts wohl nicht.

Stecke ich das Midi-Keyboard hier an meine Linux-Kiste, dann übernimmt der snd_usb_audio-Treiber die Arbeit und es funktioniert einfach. Der Treiber wird dabei gar nicht über Vendor- und Device-ID aktiviert sondern über den läppischen Classcode 1 (Audio) und Subclass 3 (MIDI Streaming). Und dann kann ich das Ding einfach benutzen ohne mir Gedanken machen zu müssen.

An der Windows-Front habe ich eine ganze Weile die Suchmaschinen strapaziert um rauszufinden, dass ich nicht alleine bin und man seit Vista wohl die Treiber für MIDI eingespart hat. Fazit: In der Zeit in der ich bei Windows vergeblich nach einer Lösung gesucht habe hätte ich auf einer Kiste auch Linux installiert. 🙂 Und Plug & Play kann man bei Windows 7 wohl wieder Plug & Pray nennen. Da bin ich einfach froh um mein Linux, da weiß ich wenigstens warum es funktioniert und sehe sogar intime Infos zu dem Ding. Bei Windows habe ich hingegen keinerlei sachdienliche Hinweise wie z.B. Vendor und Device-ID gesehen.

Neues Gadget mit Linux

Am Wochenende habe ich mir einen eBook-Reader geholt damit einige der Bücher die ich in meinem Leben noch lesen will mit wenig Platzbedarf gelesen werden können. Vor dem Kauf habe ich mir lange diverse Reader bei der örtlichen Buchhandlung angesehen. Der iRiver Story flog aus der engeren Wahl weil ich beim Ausprobieren so meine Probleme hatte, das kleingedruckte in der Bedienungsanleitung zu lesen. Blieben noch drei Kandidaten übrig, zwei Reader von Sony und der Cybook Opus. Der von der Ausstattung umfangreichere Sony-Reader hat in den Testberichten im Web ständig böse Kritiken wegen seines Touchscreens bekommen und der kleine Bruder hat nur 512 MB die man nicht erweitern kann. Außerdem habe ich seit ein paar Jahren eine Abneigung gegen alles wo Sony draufsteht, denn dank des Managements hat man aus einer qualitätsbewußten Firma ein Unternehmen gemacht, das seine Kunden gängelt und mit zum Teil böswillgen Methoden (man denke an das Sony-Rootkit) ausspioenieren will. Mir ist schon klar, dass die Ingenieure bei Sony nix dafür können, aber letztlich habe ich mich dann doch für den Cybook Opus entschieden.

Das Gerät ist relativ klein, nur ein 5-Zoll Schirm, aber zum Lesen reicht das erst mal gut aus. Unter der Haube läuft ein Linux und er hat auch kein Problem mit meinen Linux-PCs die ihn als USB-Massenspeicher erkennen wenn er eingeschalten wird. Vorher sollte man ihn aber mal für 3 Stunden übes USB-Kabel aufladen, eine eigene Ladebuchse hat er nicht.

Die Firmware die beim Kauf dabei war war relativ alt, also habe ich gestern mal die Firmware auf den aktuellen Stand hochgezogen. Das war total problemlos möglich und jetzt geht der Reader merklich flotter als zuvor. Allerdings habe ich den Eindruck, dass die PDF-Darstellung mit der neuen Firmware schlechter skaliert als mit der vorherigen.

Wobei wir auch gleich bei den Mankos sind. eBooks als PDF sind für so ein Gerät leider nur zweite Wahl da man entweder eine sehr kleine Schrift hat wenn man eine PDF-Druckseite auf einmal darstellen will oder halt hin und her scrollen muss wenn man die Schrift größer will. PDF ist eben ein „Druckformat“ und leider kein eBook-Format.

Seine Stärke so richtig ausspielen kann der  Reader beim epub-Format. Das zeigt er schön im Blocksatz an und man kann zwischen 12 Schriftgrößen wählen.

Lesefutter gibt es genügend. Ich habe mal ein paar alte epubs aus der Zeit als ich mit Lucidor experimenterte aufgespielt und ein paar Bücher vom Gutenberg-Projekt das Tausende von gemeinfreien Büchern zum Download anbietet.

Einen Kontakt mit dem verhassten DRM (Digital Rights Management) konnte ich bisher vermeiden. Gestern habe ich ein Fachbuch über Immobilien als eBook (PDF) gekauft und der Download war ohne Einschränkungen möglich. Die Einschränkung ist, dass auf jeder Seite steht, dass dieses Buch für mich „erzeugt“ wurde. Kopien können also zu mir zurückverfolgt werden.

Preislich war das Immobilien-Buch auch um 10 Euro billiger als die Printversion. Trotzdem werde ich natürlich auch weiter bestimmte Bücher als Printausgabe lesen, z.B. das Buch über die Historie der Gitarren welches ich gerade lese käme auf so einem Mini-Reader angesichts der Farbbilder relativ schlecht, denn der eBookreader hat nur 8 Graustufen.

Aber reine Geschchten kann man mit dem Reader recht gut lesen und bei 1 GB internem Speicher der mit einer microSD-Karte (nicht SHDC) erweiterbar ist kann man eine relativ große Bibliothek immer in der Hemdtasche mitnehmen. Denn der Reader passt gut in eine Hemdtasche rein, auch wenn das vom modischen Standpunkt eher suboptimal ist.

1920×1080

So, heute hat mein alter PC eine „neue“ Graphikkarte spendiert bekommen. In den unendlichen Tiefen der „Gruschtlkisten“ im Labor fand ich heute morgen tatsächlich eine nVidia Qaudro FX 1100 die tatsächlich mit der Auflösung 1920×1080 dienen kann und somit kompatibel zu meinem neuen Monitor ist.

Ein wenig Streß gab es trotzdem, denn die ersten Anläufe wollten unbedingt noch mit 1920×1200 virtual screen fahren was dann dazu führt, dass die KDE-Leiste verschwindet wenn man die Maus nach oben schiebt. Ein

# nvidia-xconfig –no-virtual

behebt dieses Problem leider nicht,  wohl aber ein

# nvidia-xconfig –keyboard=de-latin1-nodeadkeys –virtual=1920×1080

denn dann steht die virtuelle Auflösung mit 1920×1080 in der xorg.conf und nix scrollt mehr. Und der „keyboard“-Parameter hilft dagegen, dass danach wieder die englische Tastatur eingestellt ist.

Turboprint Update bestellt

Mit dem Update auf Lenny letztes Jahr funktionierte auf meiner amd64-Kiste Turboprint nicht mehr. Ist nicht schlimm dachte ich damals, immerhin gibt es mittlerweile für meinen Canon Pixma IP4000 einen Gutenprint-Treiber der sogar Duplex unterstützt.

Heute morgen wollte ich dann meine Blutdruckstatistik für den Hausarzt ausdrucken und beim Ausdruck des Postscript-Files mit dem Gutenprint-Treiber und den dort maximal möglichen 600 dpi sah das so aus:

Ausdruck Gutenprint 600dp

Die horizontalen Linien, die eigentlich exakte Geraden sein sollten sahen aus wie eine Berg- und Talbahn. Nicht toll, aber klar bei einem Drucker bei dem beim Querformat druck der Druckkopf hin und her saust und immer ein kleines Fragment dieser Linie erzeugt.

Das hat mich dann an Turboprint erinnert und ich habe mir mal die Testversion 2.13 von der Webseite gezogen. Mit Turboprint und 600 dpi sieht das ganze dann schon ein wenig anders aus:

Ausdruck mit Turboprint und 600 dpi

Die Linien sehen viel „gerader“ aus. und auch die roten nicht achsenparallelen Linien kommen viel besser mit dem Turboprint-Treiber.

Dann noch ein Versuch mit 1200 dpi, da druckt der Drucker zwar längere Zeit, aber dafür sieht das Ergebnis genausogut aus wie wenn ich es auf einem Farblaser drucken würde.

Ausdruck mit Turboprint 1200 dpi

Bei diesen Ergebnissen fiel es dann auch nicht schwer, die 17,95 € für das Update auf die aktuelle Version zu investieren.

Sound spinnt nach Update auf Lenny

Neulich habe ich endlich auch den Rechner von Cristina von Etch auf Lenny aktualisiert. Die riesige Nebenwirkung davon war, dass der Sound sich danach sehr seltsam verhielt. Ein Rumspielen mit den Mixer-Settings zeigte dann, dass PCM total übersteuert war und die Lautsprecherboxen nur auf den „Front“-Regler reagierten. Gar nicht schön.

Was also ist anders zwischen Etch (wo das problemlos ging) und Lenny? Da hilft ein Blick in die Datei „/usr/share/doc/alsa-base/driver/ALSA-Configuration.txt.gz“. Und das wissen dass die Soundkarte in ihrem PC einen ALC260-Codec benutzt. Letzteres krieg man ja raus, wenn man in „/proc/asound/card#0“ nach einer Datei mit den Infos zum Codec sucht.

Gucken wir dann in die ALSA-Dokumentation zum Treiber „snd-hda-intel“, dann steht da für den ALC260 folgendes:

Der default beim aktuellen 2.6.26-Kernel in Lenny ist also „auto“, früher war das „basic“. Daher habe ich mal einen Versuch mit diesem Model „basic“ (eingetragen als Option für das Modul in „/etc/modprobe.d/sound“) gestartet und siehe da, der Sound tut wieder so gut wie früher.

Probleme mit der Soundkonfiguration

Als ich gestern abend so richtig schön mit der Webcam gespielt habe wollte ich auch gucken, ob das was „luvcview“ als Video aufnimmt auch mit Tonspur kommt. Kommt es nicht, aber ges gibt ja genügend Sound-Recorder unter Linux und ich habe dann mal geschaut, ob das USB-Mikrofon von „Krec“ oder „audacity“ erkannt wird. Letzteres Programm kann das, aber irgendwann später merkte ich, daß ich bei YouTube-Videos keinen Ton mehr hatte und daß die KDE-Systemklänge auch nicht mehr klingen wollten.

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