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DVB-T Aufnahme klappt nicht so gut

Nachdem die DVB-T Box jetzt an Cristinas Windows PC hängt wollte sie gestern abend „Der kleine Lord“ vom Ersten aufnehmen. Das Anschauen des Filmes hat problemlos geklappt, der Videostream ist aber ab ungefähr der Hälfte des Filmes zu nix mehr zu gebrauchen. Klötzchengraphik und total versaut.

Ungünstig ist, daß wir nicht mal ansatzweise eine Ahnung haben, was schief gegangen sein kann, denn eigentlich kann man ja gar nicht soviel falsch machen wenn man das was problemlos am Bildschirm zu sehen ist auch in eine Datei schickt.

Cristina meinte zwar, daß sie ungefähr zu der Zeit als die Störungen in der Aufnahme auftraten am Bildformat bei der Wiedergabe gespielt hat, aber das kann es ja wohl wirklich nicht sein, oder?

Wir werden jetzt an Weihnachten mal gucken, ob es für die Artec Box vielleicht ein Software-Update gibt. So wie sie jetzt läuft kommt jedenfalls nur sehr wenig Freude auf.

Veröffentlicht von: Rainer | Unterhaltung: Kommentare deaktiviert | Kategorie: Hobby, Video

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DVB-T mit Linux und Artec T1 – es klappt nicht

Heute habe ich mir im Werksverkauf eine DVB-T Box von Artec mitgenommen. Laut LinuxTV soll die eigentlich unter Linux laufen, aber ich habe es bislang nicht gebacken bekommen. Mein 2.6.18-Kernel unter Debian lädt zwar ein paar Treiber, aber irgendwie klappt die Sache dann doch nicht.

Ich denke, das ganze hat einige Ursachen:

Der Debian-Kernel 2.6.18 scheint sozusagen der ultimative „Griff ins Klo“ zu sein. Als ich neulich mit dem Wacom-Tablet rumexperimentiert habe mußte ich auch ein Kernel-Modul neu übersetzen und jetzt bei den Problemen mit der DVB-T Box findet Google auch einige Hinweise, daß der Kernel hier wohl ein paar Bugs hat.

Mit Google findet man diverse Anleitungen und Blogs, aber das ganze funktioniert nicht und ist eigentlich in sich inkonsistent. Das fängt schon mit dem Wiki bei LinuxTV an und endet bei diversen Beschreibungen die zwar irgendwann mal funktioniert zu haben scheinen, aber die jetzt an diversen Widrigkeiten scheitern.

Es fehlt einfach eine Doku, die die notwendigen Treiber und Kernelmodule ein wenig abstrakt beschreibt. Also etwas, woraus ich ersehen kann, welche Treiber der DVB-T „Stack“ braucht, was diese Treiber tun und wo ich vielleicht ansetzen kann, wenn es nicht klappt. Aktuell kann ch ja nicht mal sagen, ob es an der Device-ID liegt, oder ob die Firmware falsch ist, oder im falschen Verzeichnis usw. Das „Nachahmen“ von Anleitungen die relativ oberflächlich gestrickt sind hilft hier nicht weiter, sinnvoller wäre eine Doku die einem die Struktur erschließt, so daß man Ansatzpunkte zur Fehlersuche hat wenn es mal nicht klappt.

    Bei Cristina am PC unter Windows-XP läuft das Ding übrigens recht gut. Mit der mitgelieferten Zimmerantenne kann man 11 Stationen empfangen, das ist zwar wenig im Vergleich zu unserer Sat-Schüssel, aber trotzdem nicht schlecht. Wenn ich an meine Kindheit zurückdenke, da waren drei Fernsehprogramme schon Luxus.

    Irgendwann werde ich wohl nochmal einen Versuch starten, aber erst dann, wenn ich verstanden habe, wie es eigentlich laufen soll.

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    Manöverkritik: Die erste DVD

    Vorhin haben wir die erste selbstgemachte DVD auf dem TV im Wohnzimmer angeschaut. Dabei fielen ein paar Sachen auf, die verbesserungsfähig sind:

    • Die obere Textzeile im Menübildschirm ist zu weit oben
    • Die Schrift der Buttons ist nicht besonders gut lesbar

    Bei der nächsten DVD muß ich mal versuchen, ob ich Buttons irgendwie „animieren“ kann, so daß der Thementext beim Berühren des Buttons irgendwo aufscheint.

    Die Qualität der umcodierten WMVs ist recht gut. Es fallen keine Artefakte auf und auch keine sonstigen Probleme. Für eine Kinder-Wissenssendung bestimmt ausreichend.

    Veröffentlicht von: Rainer | Unterhaltung: Kommentare deaktiviert | Kategorie: Hobby, Video

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    Die erste DVD mit Internet-Streams ist fertig

    Nach 6 Wochen des KIKA-Stream-Download habe ich nun die erste DVD mit den Folgen 54-59 von Marvi Hämmer fertiggestellt. Das ganze mit einem einfachen Textmenü versehen und es scheint ganz gut zu funktionieren. Damit können die Kinder sich nun das Zeugs unabhängig von der „unchristlichen“ Sendezeit am Sonntagabend reinziehen.

    Ein wenig Probleme gibt es allerdings noch mit QDVDAutho, der öfter mal einfach so abschmiert. Das bedeutet, daß man regelmäßig speichern sollte um nicht allzuviel zu verlieren.

    Veröffentlicht von: Rainer | Unterhaltung: Kommentare deaktiviert | Kategorie: Hobby, Video

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    Photo-Stitching ausprobiert

    Neulich habe ich gerlernt, daß „stitching software“ nicht unbedingt nur was mit Handarbeiten zu tun hat, sondern auch der Überbegriff für Software, die mehrere Bilder zu einem Panorama zusammensetzen kann. Damals hatte ich noch nach Software fürs Handarbeiten gesucht, denn Cristina wollte etwas zum Hardanger-Entwurf.

    Heute nachmittag haben wir dann im Wartezimmer unseres HNO-Arztes ein kleines Kunstwerk gesehen welches über die Breite einer Wand ging und aus zusammengesetzten Ölbildern bestand. Das habe ich dann mit der Handy-Kamera in 6 Bilder gebannt und heute abend dann mal geguckt, wie man daraus wieder ein Panorama basteln kann.

    Eine Suche in den Debian-Paketen brachte folgendes zutage:

    Also habe ich mir mal hugin installiert und blauäugig wie ich bin ausprobiert. Obwohl die Bilder von der Handy-Kamera lausig sind ist es mir dann doch gelungen, aus 6 Einzelbildern wieder ein Panorama zu machen. Danach wie so oft habe ich dann mal guguckt, was RTFM bringen kann und ein sehr anschauliches Tutorial gefunden.

    Allerdings muß ich zugeben, daß es ganz schön verwegen ist so ein Panorama-Projekt gleich mit 6 Einzelbildern zu starten, 2 hätten es für den Anfänger wie ich einer bin auch getan.

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    Bookmarks Modul installiert

    Gestern habe ich das Bookmarks Modul installiert mit dem man sehr schön seine Links verwalten kann. Allerdings mußte ich die „beta“-Version nehmen, denn die „stable“ hatte derbe Probleme mit dem Ranking von Bookmarks.

    Insgesamt betrachtet bietet Bookmarks aber eine gute Möglichkeit, seine Bookmarks nach Kategorien zu verwalten. Ich werde das wohl auch für die Vereinswebseite machen.

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    Bundestag beschließt Vorratsdatenspeicherung

    Heute am frühen Nachmittag hat der Bundestag das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung beschlossen. Die Oppistion hat geschlossen gegen das Vorhaben gestimmt, auch bei der Regierungskoalition gab es einige Nein-Stimmen. Am meisten hat mich die Nein-Stimme von Peter Gauweiler verwundert, von dem hätte ich es nicht erwartet.

    So. Damit sind Stasi 2.0 und der Polizeistaat also beschlossen. Für mich heißt das: Es wird Zeit für den organisierten Widerstand. Als erstes Zeichen meiner absoluten Mißbilligung der aktuellen Regierung habe ich diese Webseite und auch die unseres Schützenvereins mit dem Trauerflor von http://www.vorratsdatenspeicherung.de versehen. Aber das ist noch längst nicht alles.

    Im Schützenverein fängt heute das Weihnachtsschießen an. Traditionell gibt es für jeden Teilnehmer ein „Kärtchen“ (Visitenkartenformat) auf dem vermerkt wird, wieviele Serien der Einlage er schon abgeschossen hat. Die Rückseite dieser Karte war leer und somit bestens geeignet für ein kleine Todesanzeige. Dort steht nun zu lesen:

    Wir trauern um
    Den deutschen Rechtsstaat
    24.05.1949- 09.11.2007
    Begraben von der schwarz-roten
    Regierungskoalition mit dem Gesetz
    zur Schaffung des gläsernen Bürgers

    Dazu gibt es noch einen Link auf http://www.vorratsdatenspeicherung.de in der Todesanzeige. Zudem habe ich eine Ladung Formulare der Vollmacht für die Massenverfassungsbeschwerde ausgedruckt. Schäuble hat sich heute darüber lustig gemacht, daß nun die größte Verfassungsbeschwerde aller Zeiten droht. Bitte sehr Herr Innenminister, an mir soll es nicht liegen. Ich werde zukünftig täglich jeden der mir über den Weg äuft ansprechen und um eine ausgefüllte Vollmacht bitten. Wre doch gelacht, wenn äwir die Anzahl der Befürworter dieser leider notwendigen Verfassungsbeschwerde nicht bis in den 5-stelligen Bereich bringen können.

    Ich bin jedenfalls hochmotiviert nach der Prämisse zu handeln „Die Frage ist nicht, was mein Land für mich tun kann sondern was ich für mein Land tun kann“ und die Antwort lautet aktuell wohl Widerstand im moralisch zulässigen Rahmen.

    Ok, zunächst wäre hier „gesetzlich zulässigen Rahmen“ gestanden, aber sorry, eine meiner Widerstandsaktionen nach Inkrafttreten der VDS wird (so das passiert) darin bestehen, mit Hilfe der seit kurzem verbotenen Hackertools jede Menge Verbindungsdaten zu erzeugen. Ich denke, wenn man mit Netzwerkscannern wie nmap mal schnell einen rieisgen Adressbereich abklappert, dann dürfte das eine schöne Anzahl an sinnlosen Verbindungsdaten generieren.

    Es mag sein, daß ich mich mit so einer Aktion gegen ein kürzlich angepasstes Strafgesetzbuch stelle, aber I’m sorry, mit der Einführung des Hackerparagraphen dort habe ich für mich selbst den Entschluß gefasst, daß ich mich nicht davon beeindrucken lassen werde. Ich folge damit ja nur dem leuchtenden Vorbild unserer Politik-Elite die oft genug demonstriert hat, daß man im Dienste einer guten Sache schon mal Gesetze ignorieren kann (siehe Flugzeuge abschießen, Einsatz der Bundeswehr im Inneren, Onlinedurchsuchung etc.).

    Ein Herr Schäuble mag mich heute vielleicht als Terrorist bezeichnen, meine Nachkommen werden mich irgendwann als Patriot bezeichnen.

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    Videostreams mitschneiden und brennen

    Gestern kam meine bessere Hälfte mit einer „einfachen Aufgabe“ zu mir. Im KIKA läuft jetzt am Sonntag Abend immer Marvi Hämmer mit Dokus von National Geographic, aber zu einer Zeit zu der unsere Kinder bereits ins Bett müssen. Da es die Sendung auch im Internet zum Angucken gibt war die Frage, ob man das nicht mitschneiden kann und dann auf DVD brennen kann, damit die Kinder es später angucken.

    Theoretisch ja. Das notwendige Hintergrundwissen habe ich aus dem Buch Video unter Linux vom Open-Source-Verlag. Dieses Buch habe ich auf dem LinuxTag 2005 gekauft, d.h. es hat schon ein paar Tage auf dem Buckel. Die notwendige Software hat sich seitdem ganz gut weiterentwickelt und die gibt es gut sortiert bei debian-multimedia .

    Also dann mal frisch ans Werk. Auf der Webseite von Marvi Hämmer kann man das aktuelle Video angucken. Was man angucken kann sagt aber theoretisch auch Hallo zum PC, d.h. man sollte es auch speichern können. Bei den Firefox Extensions gibt eis eine ganze Latte Add-ons um Videos von YouTube usw. zu speichern, aber leider funktionieren die alle nicht.

    Was nun. Die erste Erleuchtung bringt mir die Adblock-Plus-Extension. Denn wenn ich die scheinbar für das Videobild aktiviere, dann sehe ich einen verwertbaren Link der mit „.asx“ endet.
    Das ist sozusagen der Link auf die XML-Information des Streams. Ziehe ich mir das Ding mit wget auf die Platte, dann ist die Datei überschaubar groß.

    Für das Beispiel hier habe ich den Link natürlich umgebrochen, aber hier sieht man sehr schön die „reale“ Adresse des Streams. Diesen Stream kann man jetzt natürlich z.B. mit dem VLC media player mitschneiden. Ich habe ein wenig mit den Umkodierungsmöglichkeiten des VLC media players rumprobiert, bin aber zu keinem brauchbaren resultat gekommen. Wie dem auch sei, am Ende hat man eine Datei im wmv-Format mit der Sendung auf der Platte.

    Die kann so natürlich nicht einfach auf eine DVD gebrutzeelt werden, sondern muß erst mal nach MPEG2 umkodiert werden. Ich habe dafür verschiedene Tools mal ausproiberit:

    • avidemux: Bringt ganz brauchbare Ergebnisse, aber beim Brennen später ist das Bild zu breit. Kann man aber bestimmt mit anderen Parametern noch hinbekommen.
    • mencoder: Hier ist es mir gelungen, eine Datei zu erzeugen mit der das spätere Authoringprogramm nicht klar kommt.
    • ffmpeg: Hiermit konnte das beste und auch schnellste Ergebniss erreicht werden.

    Um einen Stream mit ffmpeg zu wandeln reicht folgende Befehlszeile:

    Damit wird der wmv-Film in ein DVD-gerechtes mpg-File umgewandelt. Nun muß man daraus noch eine DVD machen. Ich habe hierfür QDVDAuthor genommen. Damit kann man ganz gut die gerade erzeugte MPEG-Datei nehmen (oder gar mehrere davon) und dann ein einfaches Hauptmenü mit Hintergrundbild basteln in dem man die einzelnen Filme dann auswählen kann. Für den ersten „Schuß“ habe ich noch nicht viel mit den Features von QDVDAuthor rumgespielt sondern mir einfach ein Foto von Anna als Hintergrundbild geschnappt und dann die Ergebnisse von avidemux und ffmpeg zum Ausprobieren hinterlegt. QDVDAuthor erzeugt eine DVD-Datenstruktur in einem Verzeichnis und diese kann dann problemlos von K3B auf eine DVD gebrannt werden.

    Das Ergebnis der ganzen Brennerei habe ich dann am 70cm Röhrenfernseher im Wohnzimmer angeguckt: Das mit ffmpeg encodierte Video sieht ausreichend gut aus. Der nächste Schritt ist nun, jede Woche diesen Stream mitzuschneiden und Material für eine Sammlung von Folgen zu haben. Gerade im Moment läuft ffmpeg für die Folge 55.

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    Wacom Volito2 Tablett läuft

    Neulich habe ich mir auf ebay ein Wacom Volito 2 Graphiktablett ersteigert. Das kam letztes Wochende und mußte ein wenig überredet werden um zu funktionieren. Es wurde zwar sofort beim Einstecken am USB-Hub erkannt, aber Tools wie „wacdump“ wollten partout keine Koordinaten rausrücken und in X ging es ebensowenig.

    Also habe ich ein wenig im Internet gesucht und relativ schnell Hinweise gefunden, daß der von Debian/Etch verwendete 2.6.18-Kernel genau Probleme der Art macht wie ich sie hatte. Also war der nächste logische Schritt auf der Webseite des Linuxwacom-Projektes den Source für den neuen Treiber zu holen, denn das was es bei Etch als Paket „wacom-kernel-source “ gibt deckt leider nur bis Kernel 2.6.17 die Kernel ab.

    Mit Hilfe einiger HowTos aus dem Netz gelang es mir dann, ein neues wacom-Kernelmodul zu übersetzen und dieses liefert dann auch alle Informationen die wacdump oder der X-Treiber haben will.

    Beim Rumspielen mit dem Tablet habe ich mich dann entschieden, entgegen der gängigen Praxis den drei Devices „cursor“, „eraser“ & „stylus“ in der xorg.conf beim Serverlayout keine „SendCoreEvents“ mitzugeben. Damit ist das Tablett nun zwar nicht als Mausersatz nutzbar, dafür bietet mir aber der GIMP an, das Tablett als XInput-Gerät zu nutzen und damit die Fläche des Tabletts auf das aktuelle Bildbearbeitungsfenster zu mappen. Das erscheint mir sinnvoller als meinen Dual-Screen-X-Server der noch dazu unterschiedliche Auflösungen auf beiden Montioren hat mit dem Tablet zu nutzen.

    Das Ergebnis ist toll und kann sich sehen lassen:
    volito2-funktioniert

    Dieser Text wurde gerade mal schnell im Gimp erstellt. Besonders schön ist das Tablett für die Nachbearbeitung von Fotos nutzbar. Da wo man mit der Maus nicht so toll Bereiche „freihand“ auswählen kann klappt das mit dem Tablett tadellos. Rote Augen sind nullkommanix markiert und wegretuschiert.

    Update 20. Januar 2008: Mit dem Umstieg auf den 2.6.22-Kernel von backports.org funktiooniert das Volito-2 Tablet sozusagen „out-of-the-box“. Eine manuelle Übersetzung des linuxwacom-Treibers ist nicht notwendig.

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    „Freiheit statt Angst“ Demo – Berichterstattung

    die Lektüre der heutigen Ausgabe der Augsburger Allgemeine hat mich tatsächlich motiviert… nämlich ein Exemplar der Süddeutschen Zeitung zu kaufen. Warum? Ich wollte einfach mal sehen, welchen Stellenwert eine Demonstration gegen den Überwachungsstaat in anderen Printmedien hat nachdem die AZ hier nur ein Foto mit einer wenig aussagekräftigen Bildunterschrift veröffentlichte.
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