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Woher kommst Du denn?

Diese Frage steht auf einem Bild, dass Erika Steinbach am Wochenende getwittert hat (nein, ich verlinke das nicht). Man sieht unter der Bildüberschrift „Deutschland 2030“ eine Menge dunkelhäutiger Menschen und eben ein kleines hellhäutiges und blondgelocktes Kind das da steht und offensichtlich gefragt wird „Woher kommst Du denn?“

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Links für 2016-02-26

Es ist mal wieder Zeit für ein paar Links die sich in meiner Trello-Linkliste angesammelt haben. Diesmal habe ich kräftig meinen Senf zu jedem Thema dazugegeben und mehrere interesssante Links zu einem Thema da drin. Ich hoffe es gefällt Euch.

  1. Heiner Flassbeck schreibt „Europa braucht markträumende Mindestlöhne“ und zeigt hier ganz deutlich, dass mit unseren Niedriglöhnen gar keine Nachfrage entstehen kann welche die Wirtschaft beleben könnte. Derweil bejubelt sich die IG-Metall dass sie mit einer Forderung von 5% in die Tarifverhandlungen geht. Und sie nennen es „kontinuierliche Tarifpolitik“ und deutschen schon an, dass sie froh sind wenn am Ende eine 2 vor dem Komma steht.
  2. Dass der neoliberale Austeritätskurs ein Irrweg ist haben nun auch 80 Ökonomen in Frankreich ihrer Regierung beschinigt. Andreas Nölke berichtet über den Aufruf sich von diesem Irrweg abzuwenden. Und hey, wenn es die Franzosen machen, dann besteht ja tatsächlich Hoffnung, dass da was passiert, denn im umsetzten von revolutionären Ideen sind die weitaus besser als wir Deutschen. Warum das so ist erklärt der Kabarettist Alfons hier.
  3. Der Bundestag hat gestern das Asylpaket 2 verabschiedet und bedient hiermit die Forderungen des rechten Randes der Gesellschaft. Rechtsanwalt Thomas Stadler hat zusammen mit Dr. Birte Förster einen sehr lesenswerten Artikel verfasst der die versucht Lehren aus der Vergangenheit zu ziehen und die aktuellen Ereignisse unter einem anderen Blickwinke zu sehen. Er schlägt sozusagen den Bogen zwischen der Asylrechtsverschärfung und dem Erbe der Weißen Rose. Denn gerade in diesen Tagen jährt sich der Hinrichtungstermin der Geschwister Scholl und ihres Mitstreiters Christoph Probst. Dringende Leseempfehlung!
  4. Hin und wieder passiert es ja, dass in Lebensmitteln was ist, was da nicht reingehört. Also z.B. Plastikteile im Mars, pardon, wir sprachen ja von Lebensmitteln, also es gibt gerade Rückrufe weil in Fruchtsaft auch Hefe entdeckt wurde. Und vor ein paar Tagen fand man Spuren von Glyphosat (dem Unkrautvernichtungsmittel) in Bier (ja, Bier ist hier in Bayern ja anerkanntes Grundnahrungsmittel). Aber keine Panik, das ist ja so minimal, das verstößt nicht gegen das Reinheitsgebot. Bei Fefe gab es nun einen Leserbrief von einem Imker, der sich mit den „Grenzwerten“ beschäftigt. Sehr interessant, auch wenn man dabei dann wieder das ungute Gefühl in der Magengegend bekommt.

 

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Buchbesprechung „Die Hyperion-Gesänge“

Es ist schon ein paar Wochen her, dass Julia in ihrem Blog auf „Die Hyperion-Gesänge“ von Dan Simmons hingewiesen hat. Damals wühlte ich mich noch durch „The Lord Of The Rings“, nahm mir aber vor, die Hyperion-Gesänge zu lesen. Anfang Dezember war es dann soweit und ich hatte bis Ende Januar genug Lesestoff, denn in der gedruckten Form ist diess Buch mit fast 1400 Seiten vom gleichen Kaliber wie „The Lord Of The Rings“. Allerdings hatte ich nicht die Hardcover-Version, sondern die E-Book-Version, sprich am Gewicht des E-Book-Readers änderte auch dieser Wälzer nix.

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Irgendwo bin ich heute in meinem Newsfeed über dieses Meisterwerk von Mario Sixtus gestolpert. Unbedingt ansehen und darüber nachdenken!

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Es brennt in Deutschland

Und zwar täglich. Jetzt ist in Bautzen eine geplante Flüchtlingsunterkunft in Flammen aufgegangen. Und die Schaulustigen haben dazu gejubelt, was dem Begriff „Schaulustiger“ ja eine ganz neue makabere Bedeutung verleiht. Und die Feuerwehr wurde bei ihren Löscharbeiten massiv behindert. Ein paar Tage vorher wurde in Clausnitz ein Omnibus mit Flüchtlingen von einem johlenden Mob aufgehalten der rechtsradikale Parolen skandierte. Schuld daran sind laut Ausagen des sächsichen Polizeipräsidenten auch die Flüchtlinge. Die Anwesende Polizei versuchte den Mob mit Platzverweisen aufzulösen was dieser mit Gelächter quittierte. Als dann ein wohl 10-jähriger Flüchtling aus dem Bus heraus die international bekannte Geste für eine individuelle Mißfallensäußerung benutzte eskalierte die Situation sofort und die Flüchtlinge wurden mit Gewalt von der Polizei aus dem Bus geholt.

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Spam-Attacke

Als Vorstand eines Sportvereins hat man ja diverse Dinge am Hals, und dazu gehört auch, dass auf den Vereins-Mailboxen öfter mal eine Spam-Nachricht aufschlägt. Die wird dann meistens vom Spamfilter entsorgt. Doch was mir diese Woche passiert ist, das hat schon eine andere Dimension.

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Der Finanzminister und die Glaskugel

Unser Finanzminister Wolfgang Schäuble hat unlängst ausgerechnet, dass der Schuldenstand des deutschen Staates im Jahr 2060 etwa 220 Prozent des BIP betragen wird. Das nenne ich mal „Weitblick“. Wie bescheuert das Ganze ist hat Heiner Flassbeck mal aufgeschrieben indem er laut überlegt hat, was jemand voraussehen hätte müssen, der eine ähnliche Prognose im Jahr 1972 hätte erstellen wollen. Also ein Blick über 44 Jahre in die Zukunft. Also vor der Ölkrise, dem Mauerfall, dem Zerfall der Sowjetunion, der Einführung des Euro usw. Kurzum, solche Vorhersagen sind nichts anderes als pures Glaskugellesen und entbehren jeder vernünftigen Grundlage.

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Tschüß Feedly, willkommen Inoreader

Gestern bin ich vom RSS-Feedreader Feedly auf Inoreader umgestiegen. Was ich bei Feedly nämlich in den letzten Tagen schmerzlich vermisst habe war eine Filterfunktion die bei bestimmten Wörtern im Newsfeed diese hervorhebt oder mich sonstwie speziell auf diesen Artikel aufmerksam macht.

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Ein eigenes Logo für die Internetbriefmarke

Manchmal muss man auch als Mensch des Internet-Zeitalters Briefe mit der „gelben Post“ verschicken. Und dafür braucht man dann eine Briefmarke. Die kann man ja mittlerweile problemlos online erzeugen und ausdrucken. Sogar ein Bildmotiv kann man darauf drucken, allerdings nur aus einer nach einiger Zeit langweiligen Auswahlliste.Die Post meint, eigene Motive kann man nicht nutzen, denn diese müssten nach dem Hochladen erst mal auf mögliche Urheberrechtsverletzungen geprüft werden. Nun denn, es ist Zeit für einen kleinen „Hack“.

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Weise Worte

Manche Leute lästern ja gerne über Twitter weil man in 140 Zeichen ja kaum was aussagen kann. Doch, man kann. Hier ein Beispiel von Fräulein Bähm:

„Ich hätte jetzt gerne all die Zeit des letzten Jahres zurück, in der ich hätte lernen können und schlicht keine Lust hatte.“

Als alter GTD-ler bin ich natürlich begeistert wenn ich so was lese. Jeder weiß, dass die Zeit die er heute ungenutzt verstreichen lässt nicht wieder kommt, aber manche lernen es leider sehr spät. Ähnlichkeiten mit im Haus lebenden Familienmitgliedern sind unvermeidbar und beabsichtigt. 🙂