Das Land der Dichter und Denker

So wird Deutschland ja hin und wieder genannt. Aber im internationalen Vergleich der „belesensten Länder“ sind wir leider nur abgeschlagen auf Platz 8. Was hier auffällt ist, dass die Spitzenplätze alle von Ländern belegt sind in denen es lange und dunkle Winter gibt. Aber trotzdem wäre es schön, wenn auch in Deutschland wieder mehr gelesen werden würde. Mein persönliches Leseziel ist ja, jeden Monat mindestens ein Buch aus der Kategorie „Roman“ zu lesen und nebenbei vielleicht auch ein paar Sachbücher. Bis jetzt liege ich für 2016 noch gut im Rennen. Seit kurzem habe ich auch einen Account bei Goodreads, wer also sehen will was ich gerade alles lese oder gelesen habe oder gar noch lesen möchte kann hier fündig werden.

Für die Bücherwürmer hier

Link

Für die Bücherwürmer hier ein kurzer Link warum Bibliotheken so wichtig sind. 🙂

Buchtipp: Einfach abschalten

Gestern abend habe ich das Buch „Einfach abschalten“ von William Powers fertig gelesen. Der englische Originaltitel lautet „Hamlet’s Blackberry“ und in diesem Buch geht es um das Leben in der digitalen Welt. Das Buch wurde auf dem Podcast von „The Productivity Show“ empfohlen und das war für mich dann schon Grund genug, um es auf meine Leseliste zu setzen.

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Buchbesprechung „Die Hyperion-Gesänge“

Es ist schon ein paar Wochen her, dass Julia in ihrem Blog auf „Die Hyperion-Gesänge“ von Dan Simmons hingewiesen hat. Damals wühlte ich mich noch durch „The Lord Of The Rings“, nahm mir aber vor, die Hyperion-Gesänge zu lesen. Anfang Dezember war es dann soweit und ich hatte bis Ende Januar genug Lesestoff, denn in der gedruckten Form ist diess Buch mit fast 1400 Seiten vom gleichen Kaliber wie „The Lord Of The Rings“. Allerdings hatte ich nicht die Hardcover-Version, sondern die E-Book-Version, sprich am Gewicht des E-Book-Readers änderte auch dieser Wälzer nix.

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Die Links des Tages – 2015-08-19

Heute mal wieder drei Links mit ein wenig Kommentar von mir.

  1. McDonalds macht ja inzwischen auch einen auf „Bildungsinitiative“ indem sie zu den Happy Meals nicht mehr irgendwelches Plastikspielzeug verteilen das meistens schneller kaputt ist als das Essen verdaut, sondern sie geben nun Bücher für Kinder zu den Happy Meals. Eine Idee die überall postiv aufgenommen wurde, außer in Australien. Da schimpfen aufgebrachte Eltern dass sie ihren Kindern innerhalb von 8 Wochen 23 mal ein Happy Meal kaufen müssen um alle Bücher zu erhalten. Auf die Idee, dass man Kinderbücher auch ohne beigepacktem Mampf beim Buchhändler kaufen könnte sind die wohl noch nicht gekommen.
  2. Sahra Wagenknecht spricht sich deutlich gegen ein weiteres „Hilfspaket“ für Griechenland zu den aktuellen Bedingungen aus, weil es nur wieder die Finanzwirtschaft beflügeln wird und nicht beim notleidenden Volk ankommen wird. Und leider hat sie vollkommen Recht mir ihrer Ablehnung dieses weiteren Rettungspaketes.
  3. In Spanien gibt es seit Juli ein „Gesetz zum Schutz der Bürger“. Hauptsächlich schützt es die Bürger offensichtlich davor, sich über die bestehende Situation in Spanien Gedanken zu machen oder gar das Ergebnis dieser Gedanken öffentlich kundzutun, denn mangelnder Respekt gegen die Obrigkeit wird mit Bußgeldern zwischen 600 und 30.000 Euro geahndet. Und das ohne ein ordentliches Strafverfahren, Bußgelder kann jeder dahergleaufene Dorfpolizist verhängen. Das passiert dann auch schon mal wenn jemand einen Streifenwagen auf dem Behindertenparkplatz fotografiert und das in Facebook öffentlich macht. Meine Fresse, bei Putin würde es für ein solches Gesetz massive Sanktionen hageln, doch in Spanien wird das von unseren Politikern ignoriert. Man könnte fast annehmen, dieses Gesetz ist ein Versuchsballon um zu sehen, wie weit man das Volk drangsalieren und verarschen kann. Spanien ist somit als „failed state“ in Sachen Demokratie und Meinungsfreiheit zu sehen.

Noch ein Buchprojekt

Heute habe ich gesehen, dass die geschätzte Bloggerkollegin und Comic-Strip-Zeichnerin „erzaehlmirnix“ nun ein Buch schreiben will. Das Buch handelt über das Thema „Abnehmen“ und in ihrem Blogpost über „Fettlogik“ beschreibt sie, wie sie abgenommen hat und was sie mit ihrem Buchprojekt vor hat. Ich halte dieses Buch für eine gute Idee, mal sehen ob sie ähnlich wie Aleksander bei seinem Buch über Autismus auch die Möglichkeit des Crowdfunding nutzen wird. Wenn ja beteilige ich mich gerne mit einer kleinen Summe zur Unterstützung.

Aha-Erlebnis nach 40 Jahren

In meiner Jugend gab es keine PCs, die modernste „Rechenmaschine“ war ein Taschenrechner mit LED-Anzeige der die 4 Grundrechenarten beherrschte. Und es gab auch kein Internet und schon gar keine Suchmaschinen. Die Deutungshoheit über das Allgemeinwissen oblag den gedruckten Lexika und wir hatten damals eine Ausgabe von „Knaurs Jugendlexikon“ welches uns bei der Klärung von wichtigen Fragen dann half. Das Buch hatte zwar viele Seiten, aber natürlich ist der Platz begrenzt und so konnte man keine so abgehobenen Sachen wie das Funktionsprinzip einer Wasserstoffbombe nachschlagen, nein, dieses Lexikon beschränkte sich mehr auf die praktischen Fragen des Alltags wie zum Beispiel das Abspülen. Denn in meiner Jugend kannten wir Spülmaschinen nur vom Hörensagen, das war etwas teures für das in der kleinen Küche sowieso kein Platz war und daher wurde der Abwasch von Hand erledigt. Und dieses herausragende Werk beschrieb den Abspülvorgang sehr exakt. Ich kann mich noch gut erinnern, da stand zum Beispiel, dass derjenige der abtrocknet schlecht gewaschenes Geschirr wieder an den Abspüler zurückgeben darf und der Abspüler darüber nicht meckern darf. Damals habe ich nicht verstanden, warum man eine solche, eigentlich selbstverständliche Regelung in ein Lexikon drucken muss. Heute jedoch traf mich mit einem Schlag die Erkenntnis wozu das damals so genau definiert wurde.

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Wie man keine eBooks verkauft

Sachbücher und Romane lese ich gerne auch in elektronischer Form auf meinem eBook-Reader, einfach weil das weniger Regalmeter im Haus beansprucht als von jedem Buch eine gedruckte Version zu haben. Als heute in den Hinweisen des Tages der NachDenkSeiten das neue Buch von Naomi Klein erwähnt wurde war ich neugierig ob das Buch hier schon als eBook erhältlich ist (vergleiche meine Buchrezension von neulich). Also gleich mal bei ebook.de gesucht und gefunden, allerdings traf mich dann der Schlag.

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Neues Sachbuch für Eltern

Von Twitter her kenne ich Alexandra Lux die selbständig als Lerncoach arbeitet. Letzte Woche ist ein Buch von ihr erschienen mit dem Titel „Starke und selbstbewusste Kinder durch achtsames Begleiten“ und als Vater von 2 Kindern von denen eines schon mitten in der Pubertät steckt hat mich das Buch natürlich stark interesssiert. Zudem habe ich Alexandra versprochen, es hier auf dem Blog zu besprechen, also hier ist sie nun meine Buchrezension.

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Die den Hals nicht vollbekommen

Gerade vorhin hat Heise einen Artikel veröffentlicht demzufolge Verlage ihren Käufern verbieten können gebauchte eBooks zu verkaufen. Angeblich wäre ein Gebraucth-eBook-Markt nicht im Interesse von Autoren, Verlagen, Händlern und Käufern. Die ersten drei mag ich ja noch verstehen, aber als Käufer stelle ich mir schon die Frage, warum ein Markt für gebrauchte eBooks nicht in meinem Interesse sein sollte.

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