Himbeer-Computer

Hin und wieder packt mich die Lust und Neugier etwas Neues auszuprobieren. So habe ich mir neulich mal überlegt, dass es schön wäre, wenn ich von Cloud-Diensten wie Dropbox oder Google Drive unabhängig wäre mit einem eigenen kleinen Cloud-Server daheim. Im Internet gibt es ja unzählige Anleitungen, z.B. diese hier. Also habe ich mir mal meinen ersten Raspberry Pi Minicomputer bestellt um zu sehen, wie das läuft.

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Debugging²

in den letzten Tagen war die Arbeit recht mühsam, denn ich musste die Ursache für einen SEGFAULT suchen. Das ist so ähnlich wie wenn der Gerichtsmediziner die Todesursache bei einem Toten ermitteln muss, nur dass in meinem Fall der Tote eben ein Programm ist und die zu untersuchende Leiche ein sogenannter Coredump.

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Jeder kann programmieren

Unter diesem Titel ist jetzt ein Projekt in Berlin gestartet worden welches den Leuten angeblich die Berührungsängste vor den IT-Themen nehmen soll, frei nach dem Motto zum Programmieren braucht man ja nur sein Gehirn und das hat ja jeder seit seiner Geburt im Kopf.

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Der Horror mit den WordPress-Plugins

Neulich hat es mir ja die WordPress-Seite meines Vereins zerschossen weil das All-in-one-event-Calendar Plugin nicht mehr kompatibel mit der neuesten Version war. Mittlerweile gibt es ein Update dieses Plugins, also dachte ich mir gestern, machste das mal wieder drauf, denn das neue Jahr steht vor der Tür und irgendwie muss ich nun einen Terminkalender für 2014 bereitstellen. Ja, hat auch gut geklappt. Nur musste ich nun feststellen, dass die Termine die ich von dort in meine Google-Kalender importiere alle um Eine Stunde daneben waren.

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Kraken-Dompteur

Diese Tage hatte ich ein ganz verzwicktes Problem zu lösen. Eigentlich wollte ich nur ein Treiber-Repository für die proprietären nVidia-Treiber in den SUSE Linux Enterprise Desktop einbinden damit ich von dort installieren kann, aber irgendwie wollte das nicht funktionieren.

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Jetzt zum Download: Debugging mit gdb als EPUB

Neulich habe ich ja mal die Info-Pages von gdb in ein eBook umgewandelt. Jetzt erreichte mich auf Twitter die Frage, ob man das auch download kann. Ja, seit gerade eben kann man das Buch im Download-Bereich finden.

  Debugging with gdb (579,9 KiB, 2.679 hits)

Diese Version ist allerdings ohne Buchumschlag, das Bild vom GNU dürft ihr Euch selbst suchen und in Calibre dazufügen, denn darauf habe ich keine Verwertungsrechte und es wäre wohl auch nicht von der GFDL abgedeckt. Also hier eben die Version ohne Buchumschlag, tut dem Inhalt ja keinen Abbruch.

Debugging-Story

Heute habe ich es endlich geschafft, den „Fehler“ in einem Firefox-Plugin (man könnte auch sagen „plag ihn“) zu finden. Es geht um das evince-browser-plugin welches für einen Firefox 10 auf einer embedded-Linux Plattform basierend auf ARM zu übersetzen war. Übersetzt hat es auch ganz gut, aber laufen wollte es nicht. Das öffnen von PDFs im Firefox endete in schneeweißen Browserfenstern und auf einem xterm von dem der Firefox augerufen wurde las man: toolkit is not Gtk2

Das war die Ausgangssituation und natürlich war ich mir sicher, dass der Browser mit Gtk2 gebaut war. Also hieß es nun rausfinden, was da schiefgeht.

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Mein neuestes eBook: Debugging with GDB

Da ich mich gerade intensiv mit GDB auseinandersetze war ich auf der Suche nach einem Buch darüber. Amazon hat ein schönes im Angebot, aber mit 149 Euro Preis deutlich zu teuer. Aber hey, der Blick ins Buch zeigt mir prinzipiell die gleichen Texte wie

auf meinem Rechner.  Und als PDF gibts das auch online zum runterladen. Aber PDF ist halt Gift für den eBook-Reader. Also nachgedacht und einfach mal den Tarball zu gdb runtergeladen. Dort gibt es unter gdb/doc die Dokumentation als texinfo-Datei. Das Makefile ein wenig anpassen, damit es z.B. statt HTML einfach epub erzeugt. Und dann mal machen…

Denkste, so einfach ist es leider nicht. makeinfo --docbook als Vorstufe zum epub meckert etliche Zeilen an, dass dort die Variable GDBN nicht gesetzt wäre. Also habe ich in diesen Zeilen mal @value{GDBN} einfach durch GDB ersetzt. Dann läuft wenigstens makeinfo durch. Die XML-Datei durch dbtoepub schießen und sich wieder ärgern, denn an einigen Stellen ist die XML einfach nicht „wellformed“, meistens hakt es an <title> Tags denen der schließende </title> Tag fehlt. Also ein wenig Aufwand in die Fehlerbehebung gesteckt und rausgekommen ist ein 580 kB großes epub. Dem habe ich gerade noch das Umschlagbild verpasst und es dann auf meinen Reader geladen. Und somit soviel Geld gespart wie der Reader gekostet hat. 🙂

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