Die Infrastrukturapokalypse hat Florenz erreicht

Kurzmitteilung

Die Infrastrukturapokalypse hat Florenz erreicht: Auf 200m ist eine Uferstraße in der Nähe des Ponte Vecchio abgesackt und hat ein paar Autos mit nach unter befördert.

Wer fürchtet sich vorm Bunga-Bunga-Mann?

Niemand! Wenn er aber kommt..? Ja, der alte geile Knacker in Italien will es nochmal wissen. Nein, ich mag ihn nicht und auch nicht seine Eskapaden. Trotzdem sollte man seine erneute Kandidatur für das Amt des Ministerpräsidenten mal genauer beleuchten.

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Zurück vom Urlaub

Heute um 17 Uhr kamen wir von unserem Trip nach Italien zurück. Eine Woche „offline“, auch am Handy kein Internet weil ich keine Lust auf Roaminggebühren habe, das war schon heftig. Ich habe dann auch mal als erstes meinen Google-Reader konsultiert um einen Überblick über die aktuelle Nachrichtenlage zu erhalten. Schaurig.

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Links für 2011-10-14

Meine Linksammlung kocht schon wieder über, also raus damit. Heute aber mit etwas längeren Kommentaren meinerseits, denn einige der verlinkten Infos sind so derb, dass man das nicht unkommentiert stehen lassen kann.

  • House Passes H.R. 358, the „Let Women Die“ Act of 2011 – Im „Land of the free“ gibt es jetzt ein Gesetz nachdem Ärtze schwangere Frauen sterben lassen dürfen falls die einzig lebensrettende Maßnahme eine Not-Abtreibung wäre. Die Wirrköpfe die diese Gesetzesvorlage eingebracht haben nennen es „Life protection act“. Ja is klar, nicht nur die Mutter geht über den Jordan sondern auch der Fötus wird vor dem Leben geschützt… m(  (via Fefe)
  • „Wir sind die 99 Prozent“ – Heute, am 14. Oktober könnten wir uns sozusagen am Vorabend der Revolution befinden. Morgen sollen in 719 Städten in 71 Ländern Demonstrationen gegen die Auswüchse des Finanzkaptialismus stattfinden. Das Blog „mein Name ist Mensch“ berichtet darüber.
  • Wenn möglich: Bitte wenden – Nein, das ist keine Glosse über Navigationssysteme sondern ein Artikel über unseren Überwachungsstaat der so gerne die PCs seiner verdächtigen Bürger ausspioniert. Johnny Häusler von Spreeblick hat hier einen schönen Artikel geschrieben.
  • Die staatliche Computerwanze ist eine Staatsaffäre – Christian Sickendieck von Fix!MBR geht noch einen Schritt weiter und sieht hier einen Skandal der ähnliche Ausmaße hat wie seinerzeit die Spiegel-Affäre.
  • Charts des Tages – Das Blog „Querschüsse“ berichtet über die aktuelle finanzielle Situation von Italien. Bunga Bunga Berlusconi hat heute zum 51. Mal in seiner seit 2008 andauernden Amtszeit die Vertrauensfrage gestellt und wurde (womöglich mit eingekauften Stimmen) wieder bestätigt. Also ganz ehrlich, bei Politikerrn die im Schnitt alle 3 Wochen eine Vertrauensfrage stellen müssen sagt schon die Statistik, dass da etwas nicht ganz astrein sein kann.
  • Neue beunruhigende Nachrichten aus Japan – Schockwellenreiter Jörg Kantel merkt an, dass man im Strudel der Finanzmarktkrise nicht vergessen sollte, dass in Japan die atomare Uhr noch für etliche tausend Jahre ticken wird.

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Eine schallende Ohrfeige für Berlusconi

Heute war meine Frau den Freudentränen nahe. In Italien fand dieses Wochenende ein Referendum (Volksabstimmung) statt in dem über einige wichtige Punkte abgestimmt wurde. Auf Repubblica.it konnten wir heute nach der Heimkehr vom Wochenendtrip die Ergebnisse sehen. Die Wahlbeteiligung betrug immerhin 56,8 Prozent, etwas wovon man bei ähnlichen Ereignissen in Deutschland nur träumen kann. Und das Ergebnis ist so klar und eindeutig, dass es keinerlei Interpretationsspielraum zulässt: Weiterlesen

Ein Opfer der Justiz

Momentan fühlt sich der italienische Ministerpräsdient Sivlio Berlusconi als Opfer der Justiz. Es ist ja auch zu unfair, dass das italienische Verfassungsgericht sein „Lex Berlusconi“ kassiert hat mit dem er sich selbst Immunität vor der Strafverfolgung sichern wollte.

Jetzt macht er einen auf armer politsch Verfolgter und vergallopiert sich dabei allerdings auch mal gerne. In den deutschen Zeitungen liest man davon allerdings nix, aber in den italienischen. La Repubblica hat einen Artikel zu einem sehr interessanten freudschen Versprecher von Berlusconi. Meine bessere Hälfte konnte mir das dann auch gleich übersetzen, ein wenig anders als die Übersetzung von Google. Berlusconi sagte nämlich, dass er in den letzten Jahren „200 Millionen Euro für Berater (consulente) und Richter (giudici) ausgegeben hat, äh natürlich Anwälte“. Google übesetzt „giudici“ mit Gerichten, aber laut LEO darf man das auch mit Richter (plural) übersetzten.

Aber klar, der arme Mann dürfte gerade unter einem Adrenalischock stehen. Nicht nur, dass er sich für seine Playboy-Affären rechterfertigen muss, jetzt wird ihm auch noch die Immunität aberkannt.