Kontraste

Gestern fand ich in meinem Newsfeed zwei Meldungen die gegensätzlicher nicht sein könnten. Weiterlesen

Die Zeichen der Zeit

Seit Ende des letzten Jahrtausends bin ich Gewerkschaftsmitglied. Damals trat ich ein als mein damaliger Arbeitgeber einen Firmenbereich dem ich angehörte verkaufen wollte und da wollte ich natürlich die Gerwerkschaft als Verhandlungspartner stärken. Mittlerweile sind mehr als 15 Jahre ins Land gegangen und aus dem geplanten Verkauf wurde nix weil der Wunschkäufer gar nicht genügend Geld hatte. Trotzdem sind wir mittlerweile verkauft worden und mein oberster Boss sitzt heute nicht mehr in Deutschland sondern in Japan. Und ich denke über den Sinn einer Gewerkschaftsmitgliedschaft nach. Und wenn ich dann solche Meldungen höre wie gerade im Autoradio, dann wachsen die Zweifel, ob ich für mein 1% des Bruttolohns tatsächlich noch gut vertreten werde.

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Gedanken zum Lokführerstreik

Diese Woche ist ja Streikpause, aber was in der letzten Zeit zum Streik der Lokführer in unseren Qualitätsmedien berichtet wurde ist mal wieder unterste Schublade. Darum habe ich mir mal meine ganz eigenen Gedanken zum Lokführer-Streik gemacht.

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Neues von der Propagandafront

Es ist für mich total bizarr zu sehen, wie unsere Mainstream-Medien die Propagandaschlacht weitertreiben. Der US-Präsident Barack Obama, seines Zeichens Friedensnobelpreisträger und Drohnen-Massenmörder hat mal wieder harte Worte in Richtung Russland geschleudert. „Das Vorgehen von Russlands Präsident Wladimir Putin in der Ukraine-Krise sei nichts weniger als eine Gefahr für den Frieden Europas“ liest man da, seltsam im Angesicht von anderen Nachrichten nach denen Putin den Dialog mit Kiew sucht und einen Aktionsplan zur Lösung des Konfliktes vorgelegt hat. Während die NATO ihre Truppenpräsenz in Osteuropa verstärkt und weiter provoziert.

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Wer dreimal lügt

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dem glaubt man nicht. Und Poroschenko „berichtet“ schon wieder von einer russischen Invasion in der Ostukraine. Eine Meldung, die von unseren Qualitätsmedien natürlich begierig aufgenommen und weiterverbreitet wird, auch wenn wir von den beiden vorherigen Invasionen Russlands in der Ukraine doch schon langsam skeptisch sein müssten, wenn die Junta in Kiew mit solchen Geschichten kommt.

Desinformationskrieg

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Telepolis hat eine schöne Zusammenfassung der Lügengeschichte um den angeblich zerstörten russischen Panzerkonvoi in der Ostukraine. Und zeigt deutlich, dass Nachdenken und Abwägen nicht zu den Kernkompetenzen bei den sogenannten Mainstream-Medien zählt.

Land of the free

In meiner Jugend war die Welt noch in West (NATO) und Ost (Warschauer Pakt, Sowjetunion) aufgeteilt. Und es gab den Witz, wie die Sowjets westliche Agenten entarnen: „Ganz einfach, wenn er zu spät zur Arbeit erscheint, dann war er noch spionieren. Wenn er zu früh zur Arbeit kommt will er vorher noch spionieren und wenn er pünktlich kommt beweist das, dass er eine westliche Uhr trägt und er ein Spion ist.“ Was haben wir über diese grotestke Situation gelacht die quasi aus jedem einen Spion machen kann. Wenn ich aber nun lese, was derzeit in Ferguson abgeht, dann erinnere ich mich an diesen Witz und finde es aber gar nicht mehr lustig.

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Die Guten und die Bösen

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Telepolis hat heute ein wenig Werbung für das neue Buch „Die Guten und die Bösen“ von Mathias Brökers und Paul Schreyer gemacht. Ein sehr lesenswerter Artikel und das Buch steht gleich mal auf meiner eBook-Wunlschliste.

Ausnahmezustand

Ein kurzes Update zur Situation in Ferguson.

  • Der Gouverneur von Missouri hat den Ausnahmezustand über die Stadt verhängt und es gelten nächtliche Ausgangssperren.
  • Wesley Lowery von der Washington Post hat einen Augenzeugenbericht verlinkt, der sehr dramatisch zu lesen ist
  • Laut Techdirt werden Reporter weiterhin massiv bedroht und auf Twitter war heute zu lesen, dass wieder drei Reporter vorübergehend festgenommen wurden.
  • Amnesty International New Zealand hat ein Human Rights Team nach Ferguson entsandt um dort die Situation zu beobachen. Ein einmaliger Vorgang in der Geschichter der USA.
  • Auf Twitter war heute zu lesen, dass eine dritte Autopsie von Michael Brown angeordnet wurde. Die zweite Autopsie hatte ergeben, dass Brown von 6 Kugeln getroffen wurde, davon zwei in den Kopf. Und die anderen Einschüsse lassen von ihrer Position den Schluß zu, dass er die Hände erhoben hatte. Die Frage ist, welche neuen Erkenntnisse eine dritte Autopsie bringen soll? Will man das Opfer solange untersuchen bis es für die Cops nicht mehr ganz so nach Abschlachen aussieht?

Was derzeit in Ferguson passiert ist wahrlich kein Aushängeschild für unsere „westlichen Werte“ die wir allerorts glauben verteidigen zu müssen.

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Die verworrene Lage in der Ukraine

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Eine sehr gute Analyse der Situation in der Ukraine habe ich heute bei Einar Schlereth gelesen. Den Link zu diesem Posting bekam ich über Twitter rein.