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Bei manchen Nachrichten frage ich mich ernsthaft, ob in unseren Amtsstuben noch Leute mit Verstand sitzen. Was ist passiert. Ein siebenjähriges Kind in Neuruppin hat sich gefreut, dass am Feiertag die Verwandtschaft zu Besuch kommen will und einfach mal ein paar „Parkplätze“ mit Kreide auf die verkehrsberuhigte Straße vor ihrem Haus gemalt. Und natürlich ist das Bemalen von Straßen in der Stadtverordnung strengstens untersagt. Also hat man ein Bußgeldverfahren gegen die Mutter eingeleitet. Weil ja nicht sein kann was nicht sein darf. Völlig egal, ob der nächste Regen das sowieso wieder weg wäscht oder nicht und völlig egal, dass jeder der genug Verstand zum Autofahren hat dieses Kreidekunstwerk nicht als eine offiziell ausgewiesene Parkmöglichkeit interpretieren wird. Da muss man natürlich gleich mit Bußgeldern drohen. Da kann man nur noch verständnislos den Kopf schütteln und hoffen dass auf Neuruppin so ein heftiger Shitstorm niedergeht dass sie sehr viel zum Reinigen haben werden und dabei dann auch solche Paragraphen auch angepasst werden (z.B. dauerhafte Verunreinigung verboten, Kreide na ja, wenn es den Kindern Spaß macht). Verkehrsberuhigter Bereich hört sich ja für mich irgendwie nach „Spielstraße“ an und in meiner Kindheit waren diese Hüpfspiele in wo man sich das Spielfeld mal schnell mit Kreide auf die Straße gemalt hat. Oh mein Gott, was waren wir damals alles für kleine Verbrecher. Gut dass das „Normkind“ von heute lieber daheim vor der Playstation sitzt und draußen keinen justizablen Unsinn anstellt (Ironie-Tags bitte selbst einfügen).

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Schokolade essen gegen Pegida?

Der Ferrero-Marketing-Abteilung ist ein genialer Coup geglückt. Denn die bekannte Kinderschokolade zeigt nun auf den Verpackungen Kinderbilder von Fußballern der Nationalelf. Allerdings eben Fußballer mit Migrationshintergrund. Was ja eigentlich kein Problem wäre, wenn da nicht die Dummköpfe von Pegida wären, … Weiterlesen

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Mein Zitate-Newsfeed hat mir heute das folgende Zitat des Actionfilm-Helden Clint Eastwood in den Newsreader gespült:

Ich streue mir jetzt keine Asche aufs Haupt für all die Charaktere, die ich bis jetzt in Actionfilmen dargestellt habe. Aber ich habe ein Stadium in meinem Leben erreicht – wir haben ein Stadium in unserer Geschichte erreicht, wo ich mir sage, dass Gewalt nicht witzig oder anziehend wirken sollte.

Das sind sehr weise Worte. Hoffentlich finden sie auch Gehör.

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Der (Un)Sinn hat ein Ende

Das Ifo-Institut welches uns regelmäßig mit Konjunkturprognosen beglückt hat einen neuen Chef. Der frühere Chef Hans-Werner Sinn ist in den Ruhestand gegangen und der Nachfolger heißt Clemens Fuest. Heiner Flassbeck hat sich heute kritisch mit Clemens Fuest auseinandergesetzt. Besonders erschreckend … Weiterlesen

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Was die schwarze Null uns wirklich kostet

Unser Bundesfinanzminister will ja unbedingt als schwarze Null in die Geschichte eingehen. Was uns dieser Sparkurs tatsächlich kostet hat Heiner Flassbeck am Beispiel der von jetzt auf sofort gesperrten Autobahnbrücke im Saarland beschrieben. Und er stellt die Fragen, die eigentlich … Weiterlesen

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Links für 2016-03-09

Es ist mal wieder Zeit für ein paar Links. Diesmal leider sehr ernste: Heiner Flassbeck hat sich vor einer Woche zur Flüchtlingspolitik geäußert. Einen Tag später erschien auf Telepolis dieser Artikel zur Situation der Flüchtlinge in Griechenland. Dieser Artikel ist … Weiterlesen

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