Finanzmathematik für Zeitungsleser

Im September habe ich mich ja über das Dilemma der Online-Zeitungen ausgelassen. Seitdem habe ich versucht, journalistische Angebote zu unterstützen und mir Ende letzen Jahres mal ein Abo bei den Riffreportern zum Ausprobieren gegönnt. Da musste ich aber feststellen, dass mich die Artikel oft nicht so sehr interessiert haben um damit ein Abo zu rechtfertigen. Also habe ich zum neuen Jahr dann mal ein weiteres Experiment gestartet und das Online-Abo der lokalen Tageszeitung ausprobiert. Das wirbt ja mit im 1. Monat 0,99€ und danach 9,99€ monatlich. Und da es Nachrichten aus meiner direkten lokalen Umgebung enthält wollte ich mal sehen wie das läuft. Jetzt kam die erste Abbuchung von meinem Girokonto. Und die warf einige Fragen auf.

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Das Dilemma der Online-Zeitungen

Wir schreiben das Jahr 2022 und Menschen in meiner Familie informieren sich im Internet zu den täglichen Themen. Längst vorbei ist die Zeit des Abos der Papierzeitung, und gerade jetzt mit der akutellen Energie- und Rohstoffkrise sollten wir uns überlegen, ob wir nicht auf Totholzmedien verzichten wollen. Heute ist meine Frau auf einen Artikel zur politischen Situation in ihrer italienischen Heimat hingewewiesen worden, den sei bei der SZ-Online gerne gelesen hätte. Aber so einfach ist das nicht.

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Disconnected

Seit einem halben Jahr arbeite ich ja von zuhause aus. Das bedeutet, dass eine der wichtigsten Ressourcen für meine Arbeit eine stabile Internet-Verbindung ist. Am Montag vor zwei Wochen trat dann der GAU ein.

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Broken by design

In meiner Freizeit bin ich Vorstand bei einem Schützenverein. Wir haben ein eigenes Vereinsheim. Und weil wir das Jahr 2021 haben wird die Mitgliederverwaltung natürlich an einem PC gemacht. Dafür stellt der Dachverband ein Verwaltungsprogramm bereit, das vor allem auch Funktionen für die Weitermeldung der Mitglieder an den Dachverband enthält. Dieses Programm läuft aber nur unter Windows. Also muss der Vereins-PC auch unter Windows laufen. Und das ist schlecht. Sehr schlecht. Warum?

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Staatlich legitimierte Abzocke

Ich habe die Entwicklung des WWW live miterlebt und als jemand, der seine eigene Homepage hat kennt man die Abzocker die einem eine Rechnung für „Eintrag ins Webverzeichnis“ schicken und hoffen, dass das so beeindruckend aussieht, dass man den geringen Betrag erst mal überweist, denn wenn eine „offizielle Stelle“ wie ein Webverzeichnis so eine Rechnung schickt wird das schon seine Richtigkeit haben.

Nun habe ich wieder so eine Rechnung bekommen, d.h. nicht ich, sondern der Sportverein dessen Vorstand ich bin.

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Buchhaltungssorgen

Das könnte jetzt ein etwas längerer Rant werden. Es geht um meine aktuellen Erfahrungen mit unserer Vereinsbuchhaltung die im Moment leider alles andere als zufriedenstellend verläuft. Und da in dem Spiel zwei Firmen, nämlich die Bank und Lexware beteiligt sind schreibe ich jetzt einfach mal runter wo mich aktuell der Schuh drückt, denn entsprechende Anfragen beim LexOffice-Support stehen seit einer Woche auf „Wir melden uns“. Nein tut ihr nicht, also hier mal meine Problembeschreibung.

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Das mediale Massaker des Julian Reichelt

Eigentlich wollte ich mich in der Fastenzeit ja gar nicht aufregen. Heute jedoch ist mein Blutdruck auf 180 und die Schuld daran gebe ich jetzt mal ganz salopp dem Chefredakteur der Bildzeitung, Herrn Julian Reichelt. Der hat auf Bild Online am 15.03.2019 um 20:58 Uhr einen Kommentar (Quelle am Ende dieses Blogartikels)  verfasst in dem er die Sensationsgeilheit seines schmierigen Drecksblattes zu verteidigen versucht. Denn Bild zeigt die Bilder vom Massaker in Christchurch bei dem es 49 Tote gab. Und das obwohl die Polizei darum gebent hat, diese Bilder und Videosequenzen nicht zu zeigen die der Täter angefertigt hat. Bild jedoch ist das absolut egal. Ich werde mir also jetzt eine Kotztüte umbinden und den Kommentar des Herrn Reichelt Stück für Stück zerpflücken.

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