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Hardware-Basteln

Nachdem mein Rechner neulich sich in die ewigen Jagdgründe es Elektronikschrotts verabschiedet hat habe ich mir einen „neuen“ Rechner besorgt. Der „neue“ Rechner ist auch schon 7 Jahre alt, eine schöne Workstation mit ein wenig mehr Rechenleistung als bisher.

Jetzt werkeln hier genügend CPU-Kerne dass auch das gelegentlich gestartete Windows in der virtuellen Maschine flüssig läuft. Die beiden Platten aus dem alten Rechner konnte ich 1:1 weiterverwenden, auch wenn die zugrunde liegende Hardware eine ganz andere ist. Bei Windows hätte das heftigen Schluckauf verursacht bis alle Treiber installiert sind, bei Linux hat man dieses Problem nicht, weil die Distribution ja eh schon alle Treiber im Bauch hat. Ich musste lediglich eine File-System-Check durchführen und dann lief die Kiste wieder.

Auch meine Tocher hat ein wenig PC-Update bekommen. Sie wollte ja unbedingt eine leistungsfähigere Graphikkarte und so haben wir im Januar bereits eine GeForce 8800 GTX über Ebay-Kleinanzeigen günstig bekommen. Allerdings war ihr Desktop auch nur mit einem Desktop-Netzteil ausgestattet und dem mangelte es an ausreichend Anschlüssen für die Graphikkarte. Also habe ich noch ein dickes neues Netzteil spendiert und jetzt werkelt der PC in einer etwas höheren Leistungsklasse als vorher. Lustig war, dass das neue Netzteil zwar wegen der Normierung bei ATX-Netzteilen problemlos ins Rechnergehäuse passt, die alten M3-Schrauben aber zu klein sind da der Fernost-Import wohl auf „zöllige“ Gewindegrößen setzt. Zum Glück waren aber die passenden Schrauben im Lieferumfang enthalten.

Schließlich durfte ich neulich dann auch noch eine echte Herausforderung für Grobmotoriker meistern. Das Nintendo 3DS unseres Sohnes hatte kaputte L- und R-Tasten. Ersatzteile gibt es für knapp 10 Euro bei Ebay und Anleitungen wie man diese Tasten tauscht sind auch dank Google und YouTube vorhanden. Trotzdem war es alles sehr winzig und für die Schrauben unter dem Gehäusedeckel der die Schale mit dem Rest des Gerätes verbindet braucht man einen ordentlichen Kreuzschlitz-Schraubendreher der einen stärkeren Griff hat, mit den üblichen Feinmechaniker-Schraubendrehern bekommt man nicht genügend Kraft auf die Spitze um die Schrauben zu öffnen. Zum Glück hatte ich ja vor Jahren schon ein paar solche Schraubendreher speziell für Nintendo besorgt.

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Autor: Rainer

Diplom-Informatiker, Baujahr 1961, Vater von 2 Kindern, Hundehalter, Sportschütze und Vereinsvorstand, Hobbymusiker (mit zweifelhaftem Erfolg), politisch interessiert, Leseratte, Freizeit-Philosoph und letztlich Blogger.

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