Diese Woche gab es gleich zwei bizarre Nachrichten die etwas mit Klavieren zu tun haben. Da ist zunächst einmal ein Projekt der Landeshauptstadt München bei dem 14 Klaviere in der Öffentlichkeit aufgestellt wurden damit die Leute welche da vorbeikommen einfach mal in die Tasten greifen können. Finde ich eine supertolle Idee, aber leider passierte dann das in Deutschland wohl Unvermeidliche:
Noch ein Waisenkind
Beim Lesen der Wheezy-Dokumentation fiel mir auch noch ein weiteres verwaistes Paket auf: Povray. Bereits früher hat es mit Povray immer wieder Probleme gegeben die aber weniger technischer Natur waren als eher in den Bereich Sozialkompetenz der Maintainer fielen. Und wenn ich die “orphan-message” zu Povray nun lese, dann tut das schon weh.
Ich werde mir jedenfalls Povray wieder selbst bauen um damit zu spielen, denn auch wenn es “ancient” ist, so ist es doch auch interessant.
Multimedia-Chaos
Gestern kam meine Frau mit einer eigentlich ganz einfachen Aufgabe zu mir. Sie hatte am Elternabend eine DVD bekommen, die läuft zwar auf dem PC, aber nicht am Standaolone-Player. Ein Blick auf die DVD zeigt dann auch, dass es keine richtige Video-DVD war sondern eine Daten-DVD mit einem Quicktime Movie und einer WMV-Slideshow. An und für sich kein Problem, das in eine Video-DVD zu pressen oder doch?
Meisterstück
Cristina hat ihre Freizeit in den letzten Wochen damit verbracht, eine neue Gardine für die Küche zu sticken. Das Ergebnis kann sich sehen lassen:
Liebes Kartellamt
Die letzten Tage wurde mal wieder eine Sau durchs Dorf des Qualitätsjournalismus getrieben. Es gab wohl Preisabsprachen bei Kartoffeln und in den letzten 10 Jahren wurden so die Verbraucher um mindestens 100 Millionen Euro geschädigt, die Bildzeitung spricht gar von einer Milliarde.
Ich lese gerade “Das Kapital” von Marx
Allerdings nicht Karl sondern Reinhard, dem Bischof von München und Freising. Meine Tochter hat mir das zum Vatertag geschenkt und ich habe mal angefangen zu lesen, auch wenn ich kein Katholik bin.
Das Buch ist allerdings schon älter und wurde zum Beginn der Finanzkrise geschrieben, also zu einer Zeit als man noch relativ optimistisch sein konnte. Trotzdem erscheint es erst mal interessant, weil es eben die Welt aus dem Blickwinkel eines “Geistlichen” beschreibt.
Wenn das System nicht funktioniert
Seit Jahren sind wir Deutsche Weltmeister im Müll-Trennen. Vor jedem Haus hier in der Stadt stehen mittlerweile 4 Mülltonnen und das ist längst nicht alles. Altglas sollen wir in den Glascontainern einwerfen. Das funktioniert zwar, aber der Wurm ist trotzdem drin, denn die Altglascontainer werden offensichtlich nicht häufig genug entleert. Und das sieht dann so aus wie ich es heute abend beim Spaziergang mit Lucy fotografiert habe:
Besuch in der Dependency-Hell
Am Wochenende wurde endlich Debian 7.0 “Wheezy” freigegeben und als alter Debianer habe ich natürlich am Montag abend dann gleich mal ein Update meines Rechners von Squeeze auf Wheezy angeworfen. Der Teil mit “apt-get upgrade” ging relativ einfach, hat nur knap 1.5 GB an Daten gesaugt und lief problemlos.
Digitaler Wegezoll
Im Mittelalter war es eine lukrative Einnahmequelle Reisende bei ihrer Reise anzuhalten und “Wegezoll” zu fordern. In Augsburg gibt es z.B. noch einen Stadteil “Hochzoll” der sich aus dem “hohen Zoll” für die Benutzung der Lechbrücke ableitet. Seit kurzem ist nun bekannt, dass die Telekom dieses Geschäftsmodell nun auch für ihre Kunden implementieren will.
Hetzjagd auf einen Toten
Irgendwie geht es uns wohl gerade viel zu gut. Wie anders könnte man sonst erklären, was gerade in den Medien und im bayerischen Innenministerium abgeht wenn man den Namen Horst Tappert erwähnt.


