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Experten an der Arbeit?

Eine neue Meldung zum Thema Ebola lässt mich verwundert die Augen reiben. Die Verteidigungsministerin will ja Freiwillige entsenden die helfen sollen. Und falls sich jemand infiziert so wurde versprochen, dass man derartige Kranke wieder nach Deutschland zur Behandlung einfliegt. Bis dann jemand angemerkt hat, dass Deutschland ja gar keine Flugzeuge hat um derartige Kranke zu transportieren. Jetzt hat die Bundesregierung gehandelt und einen Auftrag vergeben, ein oder mehrere solche Flugzeuge bis Mitte November bereitzustellen. Auftragnehmer ist die Lufthansa. Und genau hier zieht es mir die Augenbrauen hoch. Nicht dass ich die Qualifikation der Lufthansa in Sachen Fliegen, Service und Logistik in Frage stellen will, aber ich denke um ein Flugzeug für den Transport von hochgradig ansteckenden Kranken fit zu machen braucht man eher Leute die hauptberuflich Flugzeuge bauen, also Airbus, Boeing oder auch die Flugwerften der kleineren Jets. Und man braucht sicherlich erfahrene Mediziner die beratend bei der Konstruktion der Isolierkabinen bereitstellen. Und ich melde doch dezente Zweifel an, dass die Lufthansa hier die passenden Experten hat. Das wäre in etwa so wie wenn ich einen Busunternehmer den Auftrag gebe einen Rettungswagen für hochansteckende Patienten zu entwickeln. Aber in ein paar Wochen werden wir ja sehen, was geliefert werden wird…

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Anita (meine fleißigste Kommentatorin) hat mich heute auf diesen sehr lesenswerten Beitrag bei Autzeit aufmerksam gemacht. Es geht um eine neu “Therapie” für Autisten die aber so gar nicht auf die Bedürfnisse der Autisten eingehen will. Danke an Anita für diesen Link.

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Schwarzfahrer!

Am Donnerstag wurde meine Tochter auf dem Heimweg von der Schule in der Straßenbahn von einem Fahrkartenkontrolleur kontrolliert. Sie hatte ihre Schülerjahreskarte dabei, doch die konnte von dem Lesegerät des Kontrolleurs nicht gelesen werden, also bekam sie einen “Bescheid über ein erhöhtes Beförderungsentgelt” (EBE) in Höhe von 40 €. Daraufhin habe ich noch am Donnerstag eine Mail an unsere Verkehrsbetriebe geschreiben.

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Wie gut, dass es die IS-Terroristen gibt

Mann, was können wir froh über die IS sein. Nachdem die Amis Osama bin Laden versenkt haben und Saddam am Strick baumelte musste man ja schon Angst haben, dass die Superbösewichte dieser Welt so langsam ausgehen. Der nordkoreanische Obermotz wird ja auch gerade wie die Stecknadel im Heuhaufen gesucht. Da können wir doch nur froh sein, dass jetzt die IS dieses Terrorvakuum das Osama und Saddam hinterlassen haben würdig ausfüllt. Denn nur so ist der endlose Krieg gegen den Terror weiterhin zu begründen und natürlich auch alle weiteren Anti-Terror-Gesetze die in den Köpfen unserer Parlamentarier rumspuken. So möchte die CDU/CSU-Fraktion auch schon wieder ein neues Anti-Terror-Gesetz das sozusagen für den IS maßgeschneidert ist.

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Die Ignoranz und ihre Folgen

Ein kluger Mann hat mal gesagt, man könne verschiedene Fakten zwar durchaus ignorieren, aber irgendwann kommt der Punkt an dem man die Folgen dieser Ignoranz nicht mehr ignorieren kann. Diese Erkenntnis trifft gerade den DIHK und die Panikmeldung des Tages lautet “Auch die deutschen Exporte brechen ein“. Ach?! Woran das wohl liegen mag?

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Vom richtigen Umgang mit Sicherheitslücken

Software hat Fehler. Manche kommen nie ans Tageslicht, manche oft erst nachdem die Software jahrelang im Einsatz war. Besonders ärgerlich ist es dann, wenn der Fehler sicherheitskritisch ist, also von Angreifern ausgenutzt werden kann um ein System zu kompromittieren. Die OpenSource Community hat hier dieses Jahr schon einen harte Zeit mit dem Heartbleed-Bug in OpenSSL gehabt, doch jetzt wurde eine Lücke in der Shell-Implementierung bash aufgedeckt, die extrem kritisch ist und die offensichtlich auch schon für erfolgreiche Angriffe ausgenutzt wurde. Bei allem Ärger über die Lücke ist es jedoch in meinen Augen sehr bemerkenswert, wie man mit diesem Problem umgeht. Bei ClosedSource-Software hätte der Hersteller wohl versucht, das zu verniedlichen oder totzuschweigen. Da bash aber OpenSource ist und jeder schauen kann was da passiert hat man sich eben nun intensiv mit der Anatomie dieser Lücke beschäftigt und wie man sie wirkungsvoll schließt, denn die ersten mit heißer Nadel gestrickten “Bugfixes” waren wirkungslos. David A. Wheeler hat die Fakten auf einer Seite zusammengetragen und diese Zusammenfassung kann man jedem der sich mit dem Thema beschäftigen will nur empfehlen.

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Der Spion in Deinem Betriebssystem

Nachdem wir in den letzten Tagen ein wenig auf Adobe geschimpft haben die mit ihrem Produkt Adobe Digital Editions in den eBook-Bibliotheken der Benutzer rumschnüffeln können wir heute sozusagen das goldene Hörgerät für totale Ignoranz von Privacy und Datenschutz-Belangen im Jahr 2 nach den Snowden-Enthüllungen an einen bekannten Betriebssystemhersteller verleihen.

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Techdirt hat heute eine Story in der es um einen Hausbesitzer geht in dessen Haus eingebrochen wurde. Der mutmaßliche Täter, ein vorbestrafter Drogensüchtiger wurde dann auch kurz darauf von den Cops gefasst und verhört. Um das bei ihm gefundene Crystal Meth zu begründen behauptete er, er hätte es bei dem Einbruch erbeutet. Die Cops haben dann sofort reagiert und ein SWAT-Team geschickt um kurz nach dem Einbruch gleich mal eine Hausdurchsuchung zu machen. Und nachdem man so was nicht anmeldet war der Hausbesitzer ein wenig schockiert und dachte, die Einbrecherbande käme zurück. Tja, und weil er sich daraufhin bewaffnet hat hat das SWAT-Team ihn mit etlichen Kugeln niedergestreckt was der Hausbesitzer natürlich nicht überlebt hat. Das alles hat sich natürlich, ihr könnt es euch sicher schon denken, im Land der unbegrenzten Möglichkeiten und Bewaffnung abgespielt. Die Details sind hier.

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Adobe hat den Schuss nicht gehört

Nachdem wir gestern die Schnüffelei von Adobe Digital Editons thematisiert haben legt Adobe heute nach und räumt das Problem ein. So schreibt Heise heute:  “Nachdem enthüllt worden ist, dass die neueste Version von Adobe Digital Editions viele Informationen über die E-Books sammelt und unverschlüsselt an Adobe sendet, will der Konzern nachbessern. Offenbar soll der Datenstrom verschlüsselt werden.

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