Zeit ist Geld

Dieser Satz gilt natürlich dann, wenn ich z.B. als Freelancer für jemanden arbeiten würde und wir haben eine arbeitszeitbasierte Abrechnung vereinbart. Dann zahlt der Kunde jede Minute. Anders sieht die Sache aus, wenn man Bürgergeldempfänger ist. Dann soll man nach den Plänen unserer Regierung einen täglichen Arbeitsweg von 3 Stunden akzeptieen müssen um nicht als „Totalverweigerer“ sanktioniert zu werden. So berichtet es heute die Tagesschau unter Bezug auf die Quelle „Bild am Sonntag“. Und wenn ich den Artikel lese, dann habe ich eine Menge Fragen.

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Willkommen Klimawandel

Das die Aktivitäten der Spezies homo sapiens auf diesem Planeten graviernde Einflüsse auf das Klima haben dürfte ja schon länger bekannt sein. Bisher schaute man mit einigem Schrecken die Meldungen aus anderen Erdteilen an, also dass es in Indien über 50° C hat, dass in Kanada im Winter die höchsten je gemessenen Temperaturen auftreten und dass die Hurricane- und Waldbrand-Saison in Nordamerika immer katastrophalere Ausmaße annimmt. Aber das war bisher alles weit weg und man kann sich gut einreden, dass einen das nicht so ehr betrifft. Doch nun ist der Klimawandel auch vor der Haustüre angekommen.

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Big Brother is screenshotting you

Ich habe zwischen 1980 und 1984 Informatik studiert. Damals war die Welt der IT noch in Orndung, man definierte Betriebssysteme als eine Instanz welche die Hardware-Resourcen verwaltet und den Rechenprozessen auf Anforderung überläst. Mittlerweile sind 40 Jahre vergangen und es sieht so aus, als Mircosoft die Totalüberwachung der Nutzer mit in die Aufgabenliste eines Betriebssystems übernehmen.

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Abgehoben

Die heutige Schlagzeile aus dem Bundesverkehrsministerium lautet nicht etwa, dass wir ein Tempolimit einführen um endlich etwas zum Erreichen der Klimaziele zu tun, sondern dass Volker Wissing nun 150 Millionenen Euro in ein Startup für Flugtaxis investieren will. Und bei aller Technologie-Affinität auf meiner Seite, ich halte das Konzept Flugtaxi für eine komplett bescheuerte Idee. Warum, das kann ich gerne erklären.

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Kalt erwischt

Es gibt ein Update zu meinem Heizungsproblem im Verein, leider nicht das was ich mir erhofft hatte. Denn ich hatte ja die Heizung nun von „Sommerbetrieb ab 20°“ auf „ständig Winter“ umgestellt. Allerdings hat das mein Problem nicht gelöst, wir haben weiterhin den Zustand, dass bei Heizbetrieb geheizt wird und bei Absenkbetrieb die Heizung eben nicht mit abgesenktem Temperaturniveau heizt sondern einfach aus ist. Also mal den Hersteller kontaktiern. Und da ging mein Bludruck wieder hoch.

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Not so smart home

Wie ich schon öfter erzählt habe bin ich Vorstand von einem Verein. Wir haben ein Vereinsheim, das wir zweimal die Woche nutzen und damit wir Heizkosten sparen wurde eine Heizungssteuerung installiert, die man auch aus der Ferne via App steuern kann. Die Theorie ist, dass an den Tagen an denen wir abends da sind der Heizbetrieb läuft, an den anderen Tagen fahren wir auf Absenkung, damit die Bude nicht komplett auskühlt. Soweit zur Theorie. In der Praxis war es in den letzten beiden Woche recht frisch an den Vereinsabenden.

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Internet-Entwicklungsland

In meiner Freizeit bin ich Vorstand eines Schützenvereins. Unser Vereinsheim steht seit den frühen 80er Jahren des letzten Jahrhunderts am Ortsrand in einem kleinen Industriegebiet. Bisher wurden wir mit Telefonie und DSL versorgt, zwar nur DSL mit 16 Mbit, aber mehr brauchen wir eigentlich auch gar nicht. Jetzt hat uns der Dienstanbieter zum Mai diesen Vertrag gekündigt, denn eine Versorgung über Kupferkabel kann er nicht mehr aufrecht erhalten. Nun denn, dann gucken wir mal nach einem anderen Anbieter, so schwierig kann das ja nicht sein, immerhin hat Augsburg mittlerweile mehr als 300.000 Einwohner, ist also keineswegs mehr ländlicher Raum indem man um die Verfügbarkeit von Internet bangen müsste.

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RIP Natemon

Andreas Mandalka aka Natemon ist tot. Wir kannten uns nicht, ich habe lediglich immer wieder seine Beiträge auf den sozialen Medien gesehen, wo er Gefahrensituationen im Straßenverkehr angeprangert hat, Anzeigen gegen Gefährder gemacht hat eigentlch wohl gar nichts wollte als scher mit dem Fahrrad von A nach B zu kommen. Am Dienstagabend wurde er auf „seiner Strecke“ von einem 77-jährigen Autofahrer gerammt und verstarb noch am Unfallort. Andreas wurde nur 43 Jahre alt. Seit Tod treibt seitdem die sozialen Medien um und auch ich hatte eine mehr oder weniger schlaflose Nacht und muss nun einfach ein paar Gedanken niederschreiben.

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